Musiktheater im historischen Rahmen
Das Stift Lilienfeld lädt am Samstag, dem 25. Juli, zu einer besonderen Aufführung im Rahmen des Lilienfestes: Das neu zusammengestellte Singspiel „Leopolds Lilie“ richtet sich an Kinder und Erwachsene und findet im historischen Dormitorium des Klosters statt. Beginn ist um 16:00 Uhr, Einlass ab 15:30 Uhr.
Handlung und künstlerische Leitung
Die Inszenierung erzählt in musikalisch-szenischer Form die Geschichte von Markgraf Leopold und seiner Braut Theodora. Im Zentrum steht die Suche nach einem Heilmittel, bei der der Markgraf gemeinsam mit dem Minnesänger Walter auftritt. Unterstützt werden die Protagonisten von Figuren wie Feen und einem Hirsch; die namensgebende Lilie hat eine besondere Rolle im Stück. Das Libretto hat Alice Waginger verfasst; sie zeichnet zusammen mit Calon Danner und Florian Pejrimovsky für die Hauptrollen verantwortlich.
Musik und Besetzung
Die musikalische Gestaltung greift auf Werke unterschiedlicher Epochen zurück: Zu hören sind unter anderem Stücke von Walther von der Vogelweide und Jean-Baptiste Lully sowie weitere Kompositionen. Die Aufführung wird instrumental von Flöte und Cembalo begleitet.
Praktische Informationen für Besucher
Eintrittskarten sind direkt an der Stiftspforte erhältlich. Die Veranstalter empfehlen, die frühe Einlasszeit zu nutzen, da das Dormitorium ein historischer und begrenzter Raum ist.
- Datum: Samstag, 25. Juli
- Beginn: 16:00 Uhr (Einlass 15:30 Uhr)
- Ort: Dormitorium, Stift Lilienfeld
- Hauptbeteiligte: Alice Waginger, Calon Danner, Florian Pejrimovsky
- Instrumentalbegleitung: Flöte, Cembalo
| Eintritt | Preis |
|---|---|
| Erwachsene | 20 Euro |
| Kinder | 10 Euro |
Bedeutung für den Bezirk
Das Singspiel verbindet lokale Festkultur mit historischer Schauplatznutzung und richtet sich ausdrücklich an Familien. Für Besucherinnen und Besucher aus dem Bezirk Lilienfeld bietet die Aufführung eine Möglichkeit, Kultur im unmittelbaren Umfeld zu erleben und das Lilienfest mit einem programmatisch aufbereiteten Beitrag zu ergänzen. Die Aufführung nutzt die klösterliche Architektur als setting für ein Musiktheater, das mittelalterliche Stoffe neu zugänglich macht.
Empfehlung: Wer teilnehmen möchte, sollte die Karten an der Stiftspforte rechtzeitig erwerben und die Hinweise zum Einlass beachten, da das historische Dormitorium nur begrenzte Platzkapazitäten bietet.