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Lionel Messi erreicht drittes WM-Finale und schreibt Fußballgeschichte

Lionel Messi steht zum dritten Mal in einem WM-Endspiel und zieht damit mit Brasiliens Cafú gleich. Der 39-Jährige festigt mehrere Rekorde bei WM-Turnieren und rückt als ältester Feldspieler in einem Finale in die Annalen.

Lionel Messi erreicht drittes WM-Finale und schreibt Fußballgeschichte
©Illustration KI Florian Kern / steirerblatt.at

Messi zieht mit Cafú gleich – drittes WM-Finale

Erneut steht Lionel Messi im Mittelpunkt einer Fußball-Geschichte, die sich in Statistiken niederschlägt: Der Argentinier ist der zweite Spieler überhaupt, der in drei WM-Finals auf dem Rasen stand. Nach 2014 (0:1 n.V. gegen Deutschland) und dem Triumph 2022 (4:2 i.E. gegen Frankreich) lief er beim Anpfiff des Endspiels gegen Spanien erneut auf – ein außergewöhnlicher Karrieremoment, der ihn neben den Brasilianer Cafú stellt.

Messis Bestmarken bei Weltmeisterschaften sind eindrucksvoll und vielfältig: Er teilt sich den Rekord für die meisten WM-Teilnahmen mit zwei anderen Akteuren, hält die Führung bei absolvierten Spielen sowie bei Siegen und steht in der Torschützenliste unmittelbar hinter Kylian Mbappé. Zudem setzte er mit 39 Jahren einen Alterswert, der ihn zum ältesten Feldspieler in einem WM-Finale macht.

  • WM-Finalteilnahmen: 3
  • WM-Endrunden: 6 (geteilt)
  • WM-Spiele: 34
  • WM-Siege: 23 (bis zum Finale)
  • WM-Tore: 21 (bis zum Finale)

Der historische Vergleich mit Cafú ist naheliegend: Der Brasilianer war in den Finalspielen 1994, 1998 und 2002 involviert und führte 2002 seine Mannschaft als Kapitän zum Triumph gegen Deutschland. Cafús Karriereverlauf zeigt, wie selten und besonders eine solche Konstanz auf höchstem Niveau ist.

"Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass noch einmal jemand in drei WM-Finals spielt und empfinde es als Ehre, dass ich der einzige Fußballer bin, dem das gelang",

hatte Cafú nach dem Titelgewinn 2002 gesagt. Dieses Zitat erklärt die Bedeutung jener Marke und beleuchtet, warum Messis Leistung in ein historisches Licht rückt.

Einordnung und Folgen

Messis drittes Endspiel ist nicht nur eine persönliche Bestätigung, sondern verstärkt seine Stellung in der Debatte um die besten Fußballer aller Zeiten. Die Zahlen untermauern eine bemerkenswerte Beständigkeit: Sechs Endrunden, 34 Partien und 23 Siege sind Ergebnisse, die seine Ära prägen. Gleichzeitig bleibt die Torschützenfrage offen; mit 21 Treffern liegt er knapp hinter Kylian Mbappé (22).

StatistikMessiVergleich / Anmerkung
WM-Endrunden6geteilt mit Cristiano Ronaldo und Guillermo Ochoa
WM-Spiele34Rekord
WM-Siege23bis zum Finale
WM-Tore21Zweiter in der ewigen Liste (nach Mbappé)

Für Argentinien bedeutet Messis Präsenz im dritten Finale auch sportlich und symbolisch viel: Er bleibt der zentrale Fixpunkt, um den sich Taktik und Erwartungshaltung drehen. Ob sich diese Konstellation in Ergebnissen niederschlägt, entscheidet sich auf dem Platz – doch historisch ist der Moment bereits markiert.

Florian Kern
Florian KI Redakteur im Ressort Sport online

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