Fußball, Gemeinschaft und ein klarer Benefizzweck
In Ort im Innkreis fand am Wochenende das zweite Innviertler-Legendenspiel statt. Bei bestem Sommerwetter kamen ehemalige Unterhaus-Fußballer zusammen, um ein Freundschaftsspiel zu bestreiten, Kontakte zu pflegen und zugleich die Lebenshilfe Werkstätte Ried zu unterstützen. Vor etwa 80 Zuschauerinnen und Zuschauern setzte sich das von Werner Skopetz betreute „Team A“ gegen das „Team B“ unter Chris Hammerer mit 3:2 durch.
Sportlicher Ablauf und Ergebnis
Das Spiel bot neben dem Ergebnis vor allem Gelegenheit zum Wiedersehen und Austausch. Die Torschützenliste dokumentiert den Verlauf des Spiels und die beteiligten Vereine bzw. Herkunftsorte der Spieler:
| Tor | Torschütze | Halbzeit / Teamzugehörigkeit |
|---|---|---|
| 0:1 | Gerhard Traunwieser | 1. Halbzeit |
| 1:1 | Frank Inzinger | 1. Halbzeit |
| 1:2 | Florian Schwendmaier | 2. Halbzeit |
| 2:2 | Max Burgschwaiger | 2. Halbzeit |
| 3:2 | David Edtl | 2. Halbzeit |
Gemeinschaft und Benefizzweck im Mittelpunkt
Neben dem sportlichen Aspekt stand das gesellige Beisammensein im Vordergrund. Wie einer der Mitorganisatoren und ehemalige Unterhaus-Spieler betonte, geht es um das gemeinsame Erlebnis nach der aktiven Zeit im Fußballbetrieb.
„Es geht darum, danach mit ehemaligen Weggefährten ein paar schöne Stunden zu verbringen. Auch in diesem Jahr waren wieder lauter super Burschen dabei.“
Wesentlich für die Veranstaltung war auch der solidarische Zweck: Die Spieler und Zuschauer sammelten Spenden für die Lebenshilfe Werkstätte Ried. Insgesamt kamen 750 Euro zusammen; die Mittel sollen dazu beitragen, die Teilnahme der Sportlerinnen und Sportler an den Special Olympics 2028 zu ermöglichen.
Organisation und Ausblick
Mitorganisator Mario Friedl nannte als Ziel, das Legendenspiel im Zweijahresrhythmus zu veranstalten. Das nächste Treffen ist dementsprechend für 2028 geplant. Friedl dankte ausdrücklich dem TSV Ort und der Gemeinde für die Bereitstellung der Sportanlage und die Unterstützung im Gastrobereich – ohne diese lokale Infrastruktur wäre das Fest nicht in dieser Form möglich gewesen.
Was das für Menschen im Bezirk bedeutet
- Die Veranstaltung stärkt lokale Netzwerke ehemaliger Spieler und fördert das ehrenamtliche Engagement in Gemeinden wie Ort im Innkreis.
- Die Spende an die Lebenshilfe Werkstätte Ried trägt konkret zur Teilhabe von Sportlern mit Unterstützungsbedarf bei und kann deren Teilnahme an einem internationalen Sportereignis unterstützen.
- Regelmäßig stattfindende Events dieser Art schaffen eine Plattform für Gemeindearbeit und lokale Vereine, die Infrastruktur und Helfer bereitstellen.
Für Menschen im Bezirk bedeutet das: Kleine Veranstaltungen vor Ort können mit überschaubaren Mitteln konkrete Hilfe leisten und gleichzeitig Gemeinschaft pflegen. Wer ähnliche Initiativen plant, findet in Vereinen wie dem TSV Ort und der Gemeinde bewährte Ansprechpartner für Kooperation und Infrastruktur.