Reaktion auf Drohanrufe: rasche, geordnete Räumung in Taiskirchen
Am Samstagabend wurde das Free Tree Open Air in Taiskirchen nach mehreren Drohanrufen geräumt. Laut Polizei gingen gegen 21.40 Uhr beim Veranstalter mehrere Anrufe ein, „bei denen eine Drohung zum Ausdruck gebracht wurde“. Der Veranstalter informierte daraufhin unverzüglich die Sicherheitsbehörden; in enger Abstimmung mit Polizei und Einsatzkräften wurde das Festivalgelände geordnet geräumt.
Ablauf und Befund
Die Räumung verlief ohne Zwischenfälle: Innerhalb von nur 20 Minuten verließen die insgesamt etwa 3.000 Besucher das Gelände. Parallel durchsuchten Spezialkräfte das Areal und konnten dabei keine verdächtigen Gegenstände feststellen. Da zu diesem Zeitpunkt bereits 1.45 Uhr war, wurde der Festivalbetrieb für die Nacht nicht mehr freigegeben. Am Sonntag wurde das Festival wie geplant fortgesetzt.
„Gegen 21.40 Uhr gingen beim Veranstalter mehrere Anrufe ein, bei denen eine Drohung zum Ausdruck gebracht wurde.“
Was das für Besucher und Veranstalter bedeutet
Die Ereignisse zeigen, dass Organisatoren von Großveranstaltungen auch im ländlichen Raum kurzfristig auf Bedrohungslagen reagieren müssen. Die rasche Evakuierung und die anschließende Durchsuchung durch Spezialkräfte deuten auf eine funktionierende Koordination zwischen Veranstalter und Einsatzkräften hin. Für Besucher bedeutete das vorübergehende Ende des Festivalabends und mögliche Unannehmlichkeiten durch die nächtliche Unterbrechung.
Praktische Hinweise und Folgen
- Bei Großveranstaltungen sollten Besucher vorab die Hinweise des Veranstalters zu Sammelplätzen und Notausgängen beachten.
- Veranstalter sind angehalten, Notfallkonzepte zu erarbeiten und die Kommunikation mit Sicherheitsbehörden zu proben.
- Die Polizei ermittelt weiterhin, um Herkunft und Motiv der Drohanrufe zu klären.
Zeitlicher Ablauf (Übersicht)
| Zeit | Ereignis |
|---|---|
| ca. 21.40 Uhr | Mehrere Drohanrufe beim Veranstalter |
| innerhalb 20 Minuten | Geordnete Räumung; rund 3.000 Besucher verlassen das Gelände |
| später Nacht (1.45 Uhr) | Durchsuchung durch Spezialkräfte; kein Fund; Festivalbetrieb für die Nacht nicht freigegeben |
| Sonntag | Veranstaltung wird fortgesetzt |
Die Landespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Weitergehende Informationen zu möglichen Urhebern der Drohanrufe lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.