Neue Arbeitssparte in der Werkstätte: Kerzenherstellung
In der Werkstätte der Lebenshilfe Oberösterreich in Gmunden wurde kürzlich die Produktion handgefertigter Kerzen aufgenommen. Die Initiative erweitert das bestehende Beschäftigungsangebot für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und verbindet kreatives Arbeiten mit der Möglichkeit, verwertbare Produkte herzustellen.
Aktuell werden in der Einrichtung 47 Menschen begleitet. Die Erweiterung des Angebots durch die Kerzenproduktion stärkt die Arbeitsmöglichkeiten und bietet zusätzliche Lern- und Sinnstiftungsangebote für die Beschäftigten.
So kann die Bevölkerung unterstützen
Für die Produktion werden Kerzenreste benötigt. Wer zuhause nicht mehr benötigte Kerzenreste hat, kann diese direkt in der Werkstätte abgeben. Die Annahme erfolgt in der Georgstraße 20 in Gmunden; Besucher erhalten gleichzeitig die Gelegenheit, die Werkstätte kennenzulernen und Einblicke in die Arbeit zu gewinnen.
| Abgabeort | Öffnungszeiten |
|---|---|
| Lebenshilfe-Werkstätte, Georgstraße 20 | Montag–Donnerstag: 08:00–16:00 Freitag: 08:00–13:00 |
Die Werkstätte nimmt jede Spende entgegen und freut sich über jede Unterstützung. Für Spenderinnen und Spender bedeutet die Abgabe nicht nur, Altes zu verwerten, sondern zugleich ein sichtbares Zeichen lokaler Solidarität zu setzen.
Was das für Gmunden bedeutet
Die neue Produktlinie kann die Sichtbarkeit der Werkstätte erhöhen, Einnahmequellen erschließen und gleichzeitig Beschäftigungs- und Lernplätze sichern. Für Angehörige und Unterstützer vor Ort entsteht durch die offenen Abgabezeiten die Möglichkeit, niedrigschwellig beizutragen. Solche lokalen Angebote sind wichtig, weil sie direkte, greifbare Wirkung für Menschen mit Behinderungen im Bezirk entfalten.
Praktische Hinweise
- Kerzenreste in sauberen Behältern bringen oder lose abgeben.
- Bitte keine anderen Abfälle oder Fremdstoffe beilegen.
- Bei größeren Mengen vorher kurz nachfragen (Weg zur Werkstätte möglich).
Die Lebenshilfe-Werkstätte in Gmunden setzt damit auf Nachhaltigkeit und berufliche Teilhabe zugleich. Die Bevölkerung ist eingeladen, dieses Angebot durch Sachspenden zu unterstützen.