Jakob Lena Knebl im Marmorschlössl
Im Marmorschlössl im Kaiserpark von Bad Ischl zeigt die Künstlerin Jakob Lena Knebl derzeit eine Installation, die unter anderem die beiden Häuschen „Glinda“ und „Elphaba“ umfasst. Die Arbeiten, die auf Hühnerbeinen platziert sind, spielen mit Motiven aus Volksmythos und Zeitgeist: Assoziationen zur slawischen Hexe Baba Jaga ebenso wie zur Musical-Adaption „Wicked“ werden in der Begleitberichterstattung genannt.
Die Ausstellung macht Gebrauch einer reichhaltigen Bildsprache und verweist laut der Ankündigung auf Bezüge zu Kunst- und Kulturgeschichte – von Elementen der italienischen Renaissance bis zu Anklängen an modernistische Formen. Auf der Wiese des Kaiserparks ist die Schau bis zum 31.10. zu sehen; die Präsentation ist Teil des Veranstaltungsprogramms von ooekultur.
Was gezeigt wird und was Besucher erwarten können
Neben den beiden markanten Häuschen zeigt Knebl laut Berichterstattung fantastische Figuren wie eine goldene Ballerina und ein Pferd mit zwei Köpfen. Die Arbeiten sind ausdrücklich als spielerische, vielfach kulturhistorisch referenzierte Objekte beschrieben; sie verwandeln das Marmorschlössl in eine Art Wunderkammer, in der auch versteckte Details wie ein Krokodil zu entdecken sind.
- Ort: Marmorschlössl, Kaiserpark, Bad Ischl
- Künstlerin: Jakob Lena Knebl
- Ausgewiesene Werke: „Glinda“ und „Elphaba“ (Häuschen auf Hühnerbeinen), verschiedene Skulpturen und Installationen
- Laufzeit: bis 31.10.
Das Marmorschlössl fungiert damit erneut als Ort internationaler Präsentation; zuvor waren dort unter anderem Ai Weiwei und Erwin Wurm zu Gast. Für Bad Ischl bedeutet das eine Fortsetzung der Positionierung als Schauplatz zeitgenössischer Kunst im historischen Setting.
| Ort | Ausstellung | Laufzeit |
|---|---|---|
| Bad Ischl, Marmorschlössl | Jakob Lena Knebl – „Glinda“ & „Elphaba“ u. a. | bis 31.10. |
Für Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks Gmunden bietet die Schau die Gelegenheit, ein jüngeres Kapitel internationaler Kunstpräsentationen vor Ort zu erleben, ohne weite Anfahrten. Das Marmorschlössl bleibt damit ein kultureller Anziehungspunkt, der Geschichte und Gegenwart in einem sichtbaren öffentlichen Raum verknüpft.
Konkrete Angaben zu Öffnungszeiten, Führungen oder begleitenden Veranstaltungen macht die zugrundeliegende Meldung nicht; weiterführende Informationen sind über die Website von ooekultur erhältlich.