Umstellung startet Mitte Juli
Die Stadt Krems beginnt ab Mitte Juli 2026 mit der schrittweisen Einführung eines neuen Hubsystems für die Sammlung von Altglas. Die Änderung wird nach und nach in den einzelnen Stadtgebieten umgesetzt; die Arbeiten sollen in den kommenden Wochen fortgesetzt werden.
Wen betrifft das und was ändert sich?
Mit der Umstellung erfolgt die Sammlung von Weiß- und Buntglas künftig ausschließlich über die öffentlichen Sammelstellen. Das bedeutet konkret:
- Altglasbehälter in Müllräumen von Wohnanlagen und Gebäuden werden eingezogen.
- Viele bisherige öffentliche Standorte bleiben bestehen; an geeigneten Stellen werden zusätzlich neue Sammelplätze errichtet.
- In einzelnen Bereichen müssen vorhandene Standorte aufgelassen oder verlegt werden, um die Sammlung effizienter zu gestalten.
Wo finde ich die nächsten Sammelstellen?
Um den Bürgerinnen und Bürgern die Orientierung zu erleichtern, werden alle öffentlichen Sammelstellen ab Ende Juli 2026 in den Online-Stadtplänen verzeichnet. Die entsprechenden Karten sind über die Seiten www.krems.at sowie www.awa-stadtkrems.at abrufbar. Außerdem erhalten Bewohnerinnen und Bewohner von durch die Umstellung betroffenen Wohnhausanlagen Informationsblätter mit Hinweisen zur neuen Sammelstruktur und zu den nächstgelegenen Standorten.
Technik und Vorteile
Beim neuen Hubsystem wird der Sammelbehälter per Kran direkt auf den Lkw gehoben und dort entleert. Durch diesen automatisierten Ablauf verkürzen sich die Standzeiten der Fahrzeuge deutlich. Die Stadt hebt hervor, dass das System moderner und effizienter ist und besser zu einer nachhaltigen Abfallwirtschaft passt.
Tabelle: Wichtige Termine und Informationen
| Aspekt | Information |
|---|---|
| Beginn Umsetzung | Mitte Juli 2026 |
| Online-Verzeichnisse | Ende Juli 2026 auf krems.at und awa-stadtkrems.at |
| Entfernung Behälter | Alle Altglasbehälter aus Müllräumen |
Für die Kremserinnen und Kremser bedeutet die Umstellung praktische Änderungen beim Entsorgungsverhalten: Altglas muss künftig zur nächstgelegenen öffentlichen Sammelstelle gebracht werden. Die Stadt empfiehlt, die online verfügbaren Karten zu nutzen oder die Informationsblätter in betroffenen Wohnhausanlagen aufmerksam zu lesen, um unnötige Wege zu vermeiden.