Barrierefreier Zugang zum Lidl am Stadtkern
In der Koschatstraße in Spittal an der Drau wurde der bisherige Treppenaufgang im Nordosten des Lidl-Parkplatzes durch eine Rampe ersetzt. Die Maßnahme macht den Zugang zum Lebensmittelmarkt vom Stadtkern aus nun barrierefrei erreichbar und richtet sich insbesondere an ältere und mobil eingeschränkte Menschen, die bislang vor einer Herausforderung standen.
Bürgermeister Gerhard Köfer und Vizebürgermeisterin Angelika Hinteregger betonen, dass die Stadt gemeinsam mit dem Marktbetreiber Lösungen erarbeitet habe: „Mehrere Maßnahmen wurden bereits umgesetzt bzw. auf den Weg gebracht und damit die Barrierefreiheit sowie die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht.“
Kooperation zwischen Gemeinde und Handel
Die Kosten für den Umbau hat Lidl übernommen. In einer Stellungnahme verweist das Unternehmen auf die gute Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde und die positive Aufnahme durch die Kundinnen und Kunden:
„Die Umsetzung dieses Projekts war vor allem durch die konstruktive Zusammenarbeit mit den Vertretern der Stadtgemeinde, insbesondere mit Frau Vizebürgermeisterin Angelika Hinteregger, möglich. Der neue Zugang wird von unseren Kund:innen sehr gut angenommen und leistet einen wesentlichen Beitrag zur barrierefreien Nahversorgung.“
Die Neuordnung des Zugangs verbessert nicht nur die Erreichbarkeit des Marktes, sie reduziert auch potenzielle Gefährdungen beim Fußweg vom Zentrum zum Parkplatz.
Querungshilfe geplant — Zebrastreifen kein Thema
Zusätzlich zur Rampe kündigt die Stadt die Errichtung einer Querungshilfe in der Koschatstraße an, um das Überqueren der Fahrbahn für Fußgängerinnen und Fußgänger sicherer und angenehmer zu machen. Einen Zebrastreifen schließt die Gemeinde aufgrund verkehrstechnischer Vorgaben an dieser Stelle aus.
- Maßnahme: Treppenaufgang ersetzt durch Rampe
- Finanzierung: Kosten übernommen von Lidl
- Weitere Schritte: Errichtung einer Querungshilfe
Was das für Anrainer und Besucher bedeutet
Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität reduziert sich künftig der Weg ins Geschäft deutlich, auch Kinderwägen oder Rollatoren profitieren von der Rampe. Die angekündigte Querungshilfe zielt darauf ab, Unfälle an der viel frequentierten Straßenstelle zu vermeiden und den Fußverkehr zu beruhigen. Für Anrainerinnen und Anrainer bedeutet das weniger riskante Straßensituationen beim Einkauf in der Innenstadt.
| Aspekt | Status | Verantwortlich |
|---|---|---|
| Rampe statt Treppe | umgesetzt | Lidl (Kosten), Stadtgemeinde (Koordination) |
| Querungshilfe in der Koschatstraße | geplant | Stadtgemeinde |
Die Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Handel ist in diesem Fall für die lokalen Bewohnerinnen und Bewohner unmittelbar spürbar: Die verbesserte Nahversorgung ist nun besser zugänglich, und mit der angekündigten Querungshilfe soll zugleich die Verkehrssicherheit erhöht werden.