Veranstaltung verbindet Stadtrundgang mit Zukunftsarbeit
Innsbruck bietet im August ein ungewöhnliches Format zur Auseinandersetzung mit den Folgen des Klimawandels: Ein geführter «Walkshop» kombiniert Stadtspaziergang und Workshop, um vier mögliche Klimazukünfte für die Stadt zu erkunden. Veranstalterin ist das Team hinter Walk the Futures, das schon an mehreren Orten Zukunftsszenarien mittels Erzählformaten und sinnlichen Reizen erarbeitet hat.
Worum es konkret geht
Die Teilnehmenden treten gemeinsam eine Reise ins Jahr 2056 an: An verschiedenen Stationen der Innenstadt werden Geschichten, multisensorische Objekte und kurze Inszenierungen eingesetzt, um mögliche Entwicklungen anschaulich zu machen. Dabei soll nicht mit Fachvorträgen gearbeitet werden, sondern mit sinnlicher Erfahrung, Austausch und kreativem Arbeiten.
„Du brauchst kein Vorwissen. Bring einfach deine Neugier mit.“
Der Walkshop richtet sich an Menschen ab 18 Jahren, die in Innsbruck leben, arbeiten oder eine enge Verbindung zur Stadt haben; Vollzeitstudierende sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und lokale Auswirkungen von Klimaveränderungen gemeinsam zu reflektieren.
Termine, Ort und Teilnahmebedingungen
- Deutschsprachige Ausgabe: Dienstag, 11. August 2026, Start 08:30, Dauer etwa 5 bis 5,5 Stunden.
- Startpunkt: Rennweg, in der Nähe des ORF (6020 Innsbruck).
- Teilnehmerzahl: maximal 12 Personen; Teilnahme ist kostenlos.
Die Veranstalterin betont, dass das Format für Menschen konzipiert ist, die gern an lokalen Zukunftsfragen mitarbeiten möchten – ohne formale Vorkenntnisse.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Datum | 11. August 2026 |
| Beginn | 08:30 Uhr |
| Dauer | ca. 5–5,5 Stunden |
| Sprache | Deutsch |
| Max. Teilnehmer | 12 Personen |
| Kosten | kostenlos |
Relevanz für Innsbruck
Der Walkshop ist mehr als ein kulturelles Angebot: Er bietet Anwohnerinnen und Anwohnern einen niederschwelligen Zugang zu Konsequenzen klimatischer Veränderungen für den städtischen Alltag. Durch den Fokus auf sinnliche Erfahrungen und lokale Beispiele kann das Format helfen, abstrakte Zukunftsszenarien greifbar zu machen – etwa hinsichtlich städtischer Begrünung, Wassermanagement, Nahversorgung oder Raumnutzung. Die begrenzte Teilnehmerzahl legt nahe, dass ein intensiver Austausch geplant ist; gleichzeitig verbleibt die Wirkung auf die breite Stadtgesellschaft ungewiss, solange keine Folgeveranstaltungen oder Einbindungen in kommunale Planungsprozesse angekündigt sind.
Interessierte können sich über die Projektseite anmelden (Walk the Futures Innsbruck) oder per E‑Mail Rückfragen an hi@walkthefutures.org richten. Für Bewohnerinnen und Bewohner, die an konkreter Beteiligung in stadtplanerischen Prozessen interessiert sind, kann der Walkshop eine niedrigschwellige Einstiegsmöglichkeit darstellen.