HARTBERG. Das junge Unternehmen Supaso aus Hartberg hat seine erste Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Die Kapitalrunde wurde von der Gerald Jeitler GmbH gemeinsam mit der Raiffeisen Landesbank Steiermark und der FMMS Beteiligungs GmbH angeführt. Ziel des Frischkapitals ist der Ausbau der Produktionskapazitäten in der Oststeiermark und die Erschließung internationaler Märkte.
Worum es bei der Technik geht
Supaso entwickelt und produziert Isolierverpackungen aus Altpapier als ökologische Alternative zu Styropor. Die Produkte sind für die Kühlkette gedacht, etwa für Lebensmittel oder Pharmaprodukte. Das Unternehmen setzt dabei auf regionale Produktion, um Transportwege zu reduzieren und lokale Wertschöpfung zu stärken.
„Wir sind ein oststeirisches Jungunternehmen mit dem Anspruch, international zu bestehen. Diese Finanzierungsrunde gibt uns die Möglichkeit, unsere Produktion in der Oststeiermark auszubauen und gleichzeitig weitere Märkte außerhalb Österreichs zu erschließen.“
Das Zitat stammt von Georg Lackner, geschäftsführender Gesellschafter von Supaso. Es unterstreicht die Absicht, Wachstum mit einer klaren regionalen Verankerung zu verbinden.
Auswirkungen für den Bezirk
Für den Bezirk Hartberg-Fürstenfeld sind mehrere Effekte zu erwarten:
- Stärkung der lokalen Industrie durch den Ausbau von Produktionskapazitäten in der Oststeiermark.
- Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze durch Ausbau und Forschung am Standort Hartberg.
- Förderung einer regionalen Kreislaufwirtschaft, wenn Altpapier als Rohstoff eingesetzt und weiterverarbeitet wird.
Darüber hinaus plant Supaso ein Modell namens Modular Up Cycling Hub, das Kundinnen und Kunden ermöglichen soll, Papierabfälle direkt vor Ort in Thermoeinlagen weiterzuverarbeiten. Damit setzt das Unternehmen auf dezentrale Produktionsansätze und näher am Kunden gelegene Fertigung.
Kunden und Markt
Supaso hat bereits Kundinnen und Kunden in mehreren europäischen Ländern. In der vorliegenden Meldung wird die Zahl von zwölf Ländern genannt, in denen das Unternehmen derzeit tätig ist. Mit der neuen Finanzierung soll die Marktdurchdringung weiter steigen und die Produktionskapazität ausgeweitet werden.
| Investor | Typ |
|---|---|
| Gerald Jeitler GmbH | Privater Lead-Investor |
| Raiffeisen Landesbank Steiermark | Bank |
| FMMS Beteiligungs GmbH | Beteiligungsgesellschaft |
Konkrete Summen der Finanzierungsrunde wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt. Ebenso fehlen Details zu Zeitplan und Umfang des geplanten Personalaufbaus; die Angaben beschränken sich auf die Absicht, Kapazitäten und Forschung am Standort auszubauen.
Praktische Bedeutung für Bürgerinnen und Bürger
Für Beschäftigte und Pendler im Bezirk können sich durch die Erweiterung der Produktion neue Arbeitsplätze ergeben. Für regionale Zulieferer, insbesondere im Bereich Papierrecycling und Logistik, könnten zusätzliche Aufträge entstehen. Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren mittelbar durch eine nachhaltigere Verpackungsoption für kühlpflichtige Produkte.
Die Entwicklung ist ein Beispiel dafür, wie regionale Start-ups mit Investorenzusammenarbeit technische Lösungen zur Reduktion von Plastik- und Styroporeinsatz vorantreiben und gleichzeitig lokale Wirtschaftskraft stärken können.