Mit großem Einsatz haben die dritten Klassen der HAK/HTL Freistadt eine Lebensmittelaktion für den Sozialmarkt „arcade“ durchgeführt. Innerhalb von nur vier Stunden wurden vor den Supermärkten in Freistadt Sachspenden und Geld gesammelt; das Ergebnis ist sowohl mengen- als auch wirkungsbezogen beachtlich.
Konkretes Ergebnis und Organisation
Die Schülerinnen und Schüler - insgesamt 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den dritten Klassen - sammelten insgesamt 99 Bananenschachteln gefüllt mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Ergänzend gingen 117 Packungen Toilettenpapier, Küchenrollen und Windeln ein; außerdem wurden mehr als 500 Euro an Geldspenden übergeben. Die Aktion war von den Schülern selbst organisiert: Vor den Märkten wurde gesammelt, die Spenden wurden mit privaten Pkw in den Sozialmarkt transportiert und dort sortiert.
- Teilnehmende: 80 Schülerinnen und Schüler (dritte Klassen, HAK/HTL Freistadt)
- Sammelzeit: 4 Stunden
- Ergebnis: 99 Bananenschachteln, 117 Packungen Hygieneartikel, > 500 € Geldspenden
Bedeutung für den Sozialmarkt und die lokale Versorgung
Die eingegangenen Lebensmittel und Hygieneartikel wurden im Sozialmarkt „arcade“ unter Leitung von Marktleiterin Renate Haider übernommen. Dort sorgte ein mithelfendes Männerteam für das ordnungsgemäße Sortieren und Einlagern. Für die Nutzerinnen und Nutzer des Sozialmarkts bedeutet die Spendenmenge eine spürbare Entlastung: Vorräte konnten aufgefüllt werden, besonders bei dauerhaft nachgefragten Produkten wie Windeln oder Hygienepapier.
„Ein herzlicher Dank dafür natürlich an die Schülerinnen und Schüler besonders aber auch an die Direktorin Elisabeth Teufer und die Organisatorin Cornelia Wegrath mit ihren Kolleginnen und Kollegen, die alle immer ein offenes Ohr und ein großes Herz für den Sozialmarkt haben“,
so Obfrau Elisabeth Leitner, die die Zusammenarbeit zwischen Schule und Sozialmarkt würdigte. Die Aktion ist kein einmaliges Projekt: Die HAK/HTL Freistadt führt diese Sammelaktion bereits zum fünften Mal durch, was auf eine nachhaltige Partnerschaft hinweist.
Was das für Freistadt bedeutet
Solche schulischen Initiativen haben mehrere lokale Effekte: Zum einen versorgen sie Menschen in schwierigen finanziellen Lagen mit dringend benötigten Gütern. Zum anderen stärken sie das Bewusstsein junger Menschen für gesellschaftliche Verantwortung und organisieren praktische Solidarität vor Ort. Die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern an Vorbereitung, Logistik und Übergabe schafft zudem Lernerfahrungen, die über den Lehrplan hinausgehen.
| Erfasster Posten | Anzahl |
|---|---|
| Bananenschachteln (Lebensmittel/Hygiene) | 99 |
| Packungen Toilettenpapier / Windeln / Küchenrollen | 117 |
| Geldspenden | über 500 € |
Für den Sozialmarkt „arcade“ sind solche Kooperationen wichtig, weil sie Versorgungslücken kurzfristig schließen und gleichzeitig lokale Netzwerke stärken. Für Bürgerinnen und Bürger in Freistadt ist die Aktion ein konkretes Beispiel dafür, wie Schulen als Akteure in der Gemeinwesenarbeit wirken können.