Langjährige Verbundenheit bei Ehemaligen sichtbar
Der Maturajahrgang 1971 des BRG Freistadt versammelte sich Anfang Juli zu seinem 55-jährigen Wiedersehen in der Bezirkshauptstadt. Von den ursprünglich 27 Absolventinnen und Absolventen, von denen drei bereits verstorben sind, nahmen 20 Personen an den Veranstaltungen teil. Das Treffen stand im Zeichen von Erinnerung, persönlichem Austausch und gemeinsamer Zeit vor Ort.
Programm und Begegnungsorte
Der Tag begann mit einem gemeinsamen Mittagessen im Brauhaus Freistadt, setzte sich mit einem Ausflug nach Kerschbaum fort und schloss mit einem Abendessen im Lokal „Duado“ ab. Ein Höhepunkt war die Fahrt mit der historischen Pferdeeisenbahn sowie der Besuch des Pferdeeisenbahnmuseums, der für viel Nostalgie sorgte.
- Mittagessen: Brauhaus Freistadt
- Ausflug: Kerschbaum mit Pferdeeisenbahn und Museum
- Abend: Treffen im Lokal „Duado“
Viele Teilnehmende leben weiterhin im Bezirk Freistadt oder in Oberösterreich; andere reisten aus Wien und Tirol an. Es zeigte sich, dass die persönliche Bindung an die Heimat und aneinander stark ausgeprägt ist.
Bedeutende Persönlichkeiten aus dem Jahrgang
Unter den Ehemaligen befinden sich mehrere in der Region bekannte Namen: die frühere Vizebürgermeisterin von Pregarten und langjährige Leiterin der Volkshochschule Helga Hofstadler, der Freistädter Arzt Gerhard Doppler sowie der ehemalige Direktor des Oberösterreichischen Landesrechnungshofes, Josef Krenner. Ihre Anwesenheit unterstreicht die regionale Verankerung des Jahrgangs.
| Gesamtanzahl Jahrgang | Verstorben | Anwesend |
|---|---|---|
| 27 | 3 | 20 |
Der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe zeigt sich auch im Alltag: Eine Teilgruppe trifft sich regelmäßig alle vier bis sechs Wochen zu gemeinsamen Frühstücken in wechselnden Kaffeehäusern des Bezirks.
Konsequenzen für die Zukunft
Die Teilnehmenden waren sich einig, künftig häufiger zusammenzukommen. Anstatt wie bisher alle fünf Jahre soll das Treffen nun alle zwei Jahre stattfinden. Für die Gemeinde und das lokale Kultur- und Gastronomieangebot bedeutet das mehr regelmäßige Besucherinnen und Besucher aus dem älteren Alterssegment, die bewusst Angebote vor Ort nutzen und so lokale Betriebe stärken.
Für alle ehemaligen Schülerinnen und Schülern des BRG Freistadt sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger des Bezirks ist das Ereignis ein Beispiel gelebter Gemeinschaft: Es dokumentiert, wie Netzwerke über Jahrzehnte hinweg gepflegt werden und welche Rolle Heimatorte bei der Wiederaufnahme persönlicher Kontakte spielen.