Breite Bestandsaufnahme zur Englischkompetenz gestartet
Das vietnamesische Ministerium für Bildung und Ausbildung hat in der Provinz Lam Dong eine groß angelegte Erhebung zur Englischfähigkeit von Lehrkräften durchgeführt. Ziel ist es, den Ist‑Stand der Kompetenzen zu ermitteln und daraus gezielte Fortbildungsmaßnahmen abzuleiten. Die Befragung fand in einem zentral organisierten System statt und richtete sich an Lehrkräfte der allgemeinen Schulen – ausgenommen waren Fach‑Englischlehrpersonen.
Organisation und Umfang der Erhebung
Für die Online‑Befragung wurden landesweit ein zentrales Koordinationszentrum sowie zahlreiche lokale Erhebungsstellen eingerichtet. Die organisatorischen Eckdaten:
- 8.564 teilnehmende Lehrkräfte der Allgemeinbildung
- 55 Erhebungsstellen
- 86 Computerräume
Die Datenerhebung war technisch abgesichert: Vor Ort standen ausreichend Computer, stabile Internetverbindungen, Stromversorgung sowie Headsets mit Mikrofonen zur Verfügung. Insgesamt waren 326 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bildungsministeriums im Einsatz, Aufsichtsteams überwachten den Ablauf.
Wer wurde befragt und wie
Teilgenommen haben Lehrkräfte öffentlicher Schulen, die ihre eigenen Englischkenntnisse in den Stufen 2 bis 4 einschätzten. Die Verteilung nach Schulstufen zeigt, dass von den Teilnehmenden 3.593 der Grundschule, 2.239 der Sekundarstufe I und 2.732 der Sekundarstufe II angehören. Erhoben wurden alle vier Fertigkeiten: Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben. Die Befragung lief vom 9. bis 11. Juli und erfolgte per Online‑Fragebogen an den Computern der Erhebungsstellen.
Wissenschaftliche Begleitung und Schulung
Zur Sicherstellung einheitlicher Standards kooperierte das Ministerium mit der Pädagogischen Universität Hanoi sowie der Universität für Fremdsprachen der Vietnam National University, Hanoi. Diese Institutionen führten vorab Online‑Schulungen für die Verantwortlichen an den 55 Standorten durch, steuerten den Ablauf und unterstützten bei technischen Problemen. Vor Untersuchungsbeginn erfolgten zudem Vor‑Ort‑Kontrollen einzelner Schulen.
„Die Umfrage zielt darauf ab, den aktuellen Stand der Englischkenntnisse der Lehrer genau widerzuspiegeln und als Grundlage für die Entwicklung von Schulungs- und Weiterbildungsplänen zu dienen, die den tat…“
Folgen für Fortbildung und Unterrichtspraxis
Die erhobenen Daten sollen als Basis dienen, um gezielte Trainingsangebote zu entwickeln und Fortbildungsstrategien besser zu planen. Für Eltern und Schülerinnen sowie Schüler bedeutet das potenziell eine Verbesserung des Englischunterrichts, wenn Defizite identifiziert und adressiert werden. Für Schulen sind die Ergebnisse relevant, um Fortbildungsbedarfe zu priorisieren und Ressourcen zu beantragen.
Was jetzt zu erwarten ist
Nach Abschluss der Auswertung dürften Empfehlungen für didaktische Schulungen, methodische Trainings und mögliche Zertifizierungsangebote für Lehrkräfte folgen. Entscheidend wird sein, wie schnell die Bildungsverwaltung die Befunde in konkrete Fortbildungsprogramme übersetzt und welche Unterstützung für ihre Umsetzung bereitgestellt wird.
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Teilnehmende Lehrkräfte | 8.564 |
| Erhebungsstellen | 55 |
| Computerräume | 86 |
| Mobilisierte Mitarbeiter | 326 |
Die Aktion in Lam Dong kann als Modell für systematische Kompetenzbestimmungen gelten. Für Eltern und Schulgemeinschaften bleibt wichtig: Ergebnisse und Folgemaßnahmen genau zu verfolgen, um die Qualität des Englischunterrichts nachhaltig zu verbessern.