Eine Initiative der Gewerkschaft Bau-Holz hat in einem Werk in Schrems auf die Bedeutung von ausreichendem Trinkwasser und wirksamem Sonnenschutz für im Freien arbeitende Beschäftigte hingewiesen. Die Aktion richtet sich an Bauarbeiter, Zimmerer, Dachdecker und Steinarbeiter — Berufsgruppen, die auch im Bezirk Gmünd bei hoher Sommertemperatur besonders belastet sind.
Warum die Aktion auch für Gmünd wichtig ist
Die Gewerkschaft betont, dass jene Kolleginnen und Kollegen, die im Freien arbeiten, anfällig für Kreislaufprobleme und hitzebedingte Erkrankungen sind. In Betrieben wie dem Schremser Granitwerk wurde die Maßnahme genutzt, um Beschäftigte direkt zu informieren und Arbeitgeber an ihre Verantwortung zu erinnern: Gerade an sehr heißen Tagen müssen ausreichend Getränke und Schutzmöglichkeiten bereitgestellt werden.
„Jene Kollegen, die im Freien arbeiten müssen, sind Hitzeopfer Nummer eins“,
Das Zitat stammt von Sekretär Andi Hitz von der Gewerkschaft Bau-Holz, der gemeinsam mit Michael Kammerer, Jürgen Woller und Thomas Kammerer vor Ort war. Die Aktion kombinierte Aufklärung mit sichtbarer Präsenz der Gewerkschaft, um Aufmerksamkeit für präventive Maßnahmen zu schaffen.
Konkrete Hinweise für Arbeitgeber und Beschäftigte
- Arbeitgeber sind aufgefordert, an heißen Tagen genügend Trinkwasser zur Verfügung zu stellen.
- Schutz gegen direkte Sonneneinstrahlung (Schatten, Pausenregelungen, geeignete Schutzkleidung) sollte organisiert werden.
- Beschäftigte sollten auf erste Symptome von Hitzeerschöpfung achten und Kollegen melden.
Die Aktion in Schrems steht exemplarisch für einen breiteren Diskurs über Arbeitsschutz bei steigenden Sommerhitzen. Für Betriebe im Bezirk Gmünd heißt das: Prävention schützt Mitarbeitende und reduziert Ausfallzeiten.
| Person | Rolle / Funktion |
|---|---|
| Andi Hitz | Sekretär, Gewerkschaft Bau-Holz |
| Michael Kammerer | Teilnehmer der Aktion |
| Jürgen Woller | Teilnehmer der Aktion |
| Thomas Kammerer | Teilnehmer der Aktion |
Die Erinnerung der Gewerkschaft ist eine praktische Aufforderung: Arbeitgeber im Bezirk müssen ihre Schutzmaßnahmen an heiße Tage anpassen, Beschäftigte sollten sensible Signale des Körpers ernst nehmen und früh handeln.