Die neu gegründete Gemeinschaftsstiftung Mühlviertel hat mit ihrem ersten Förderaufruf in der Region einen sichtbaren Start hingelegt: Aus ursprünglich 21 eingereichten Projektideen wurden 14 Vorhaben ausgewählt, die gemeinsam mit insgesamt 19.000 Euro unterstützt werden. Die Stiftung betont die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit für das Gelingen vieler Projektideen und ruft nun zur Teilnahme an der zweiten Förderrunde auf.
Breites Themenspektrum und starker Ehrenamtsbezug
Die eingereichten Vorhaben reichten laut Stiftung "von sozialen Initiativen bis zu kulturellen Vorhaben" und zeichnen sich durch eine deutliche regionale Verwurzelung aus. Entscheidend für die Auswahl war neben der Qualität der Idee vor allem das Engagement von Freiwilligen vor Ort: Ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Arbeitsstunden wären viele Projekte nicht umsetzbar gewesen.
Wer kann sich bewerben?
Die Stiftung richtet den aktuellen Aufruf an Initiativen, Vereine und engagierte Menschen aus den Regionen Mühlviertler Alm und Mühlviertler Kernland. Der Schwerpunkt der zweiten Runde lautet: „Neue Ideen zur Stärkung des Ehrenamtes“. Gesucht werden Projekte, die einen nachhaltigen, positiven Beitrag für die lokale Gemeinschaft leisten.
- Geförderte Projekte in Runde 1: 14
- Gesamtfördersumme in Runde 1: 19.000 Euro
- Erste Einreichungen gesamt: 21
- Schwerpunkt der neuen Runde: Stärkung des Ehrenamtes
Was bedeutet das für den Bezirk Freistadt?
Für Gemeinden und Vereine im Bezirk Freistadt bietet die Stiftung eine zusätzliche Finanzierungsmöglichkeit für Projekte mit lokalem Nutzen. Kurzfristig schafft die Förderung Raum für niedrigschwellige Initiativen, langfristig kann sie helfen, die Infrastruktur des Ehrenamts zu stabilisieren: Fortbildungen, Materialanschaffungen oder kleinere Infrastrukturmaßnahmen lassen sich oft mit solchen Beträgen realisieren.
| Erste Förderrunde | Zahlen |
|---|---|
| Eingereichte Ideen | 21 |
| Geförderte Vorhaben | 14 |
| Gesamtfördersumme | 19.000 Euro |
Die Stiftung appelliert zudem an die lokale Gemeinschaft: Um langfristig fördern zu können, ist sie auf zusätzliche Spenden und Zustiftungen angewiesen. Privatpersonen, Familien und Unternehmen sind eingeladen, sich finanziell zu beteiligen und so direkt in die Zukunftsfähigkeit ihrer Heimatregion zu investieren.
Konkrete Bewerbungsfristen oder Fördersummen für die zweite Runde wurden in der Mitteilung nicht genannt; interessierte Gruppen sollten die offiziellen Kanäle der Gemeinschaftsstiftung Mühlviertel nutzen, um die aktuellen Vorgaben und Formulare einzusehen. Für Initiativen aus Unterweißenbach und den umliegenden Gemeinden bedeutet der Aufruf eine Chance, ehrenamtliches Engagement auf stabile finanzielle Beine zu stellen und lokale Projekte sichtbarer zu machen.
Die gelungene erste Runde zeigt, dass im Mühlviertel ein großes Potenzial an Ideen und ehrenamtlichem Einsatz vorhanden ist. Mit dem nun gestarteten zweiten Aufruf sollen diese Kräfte weiter gestärkt werden — mit konkreter Förderung und dem Ziel, die Lebensqualität in der Region nachhaltig zu verbessern.