Starke Mannschaftsleistung in Fürstenfeld
Beim Thermentriathlon in Fürstenfeld zeigte die heimische Vereinigung Female Cycling Base eine geschlossene und erfolgreiche Mannschaftsleistung. Insgesamt 28 Athletinnen der Gruppe traten zum Wettkampf an und erreichten das Ziel; dabei erzielten mehrere Starterinnen Topplatzierungen auf unterschiedlichen Distanzen. Der Auftritt des Vereins setzte ein deutliches Zeichen für die Sichtbarkeit von Frauen im regionalen Triathlon- und Ausdauersport.
Für die lokale Sportöffentlichkeit ist die Zahl der Teilnehmerinnen bemerkenswert: Keine andere Gruppe war mit einer größeren Anzahl an Athletinnen vertreten, was die Organisationskraft und das Engagement des Vereins unterstreicht. Neben individuellen Erfolgen hob die Leitung besonders den Teamgeist hervor, der sich in gegenseitiger Unterstützung und Anfeuerung zeigte.
Ergebnisse und Platzierungen
Auf den verschiedenen Bewerben des Thermentriathlons erzielten Athletinnen der Female Cycling Base mehrere Podestplätze:
- Johanna Drexler gewann in ihrer Altersklasse über die Sprintdistanz.
- Theresa Gebala erreichte den zweiten Platz (Sprintdistanz, Altersklasse).
- Eva Grießenauer-Wagner belegte Rang drei (Sprintdistanz, Altersklasse).
- Marion Flechl wurde Dritte auf der olympischen Distanz.
- Lilly Flechl sicherte sich beim Aquathlon den dritten Platz.
- Bei den Staffelbewerben errangen Teams der Female Cycling Base den zweiten und dritten Platz.
| Athletin | Wettkampf | Platz |
|---|---|---|
| Johanna Drexler | Sprintdistanz (Altersklasse) | 1. |
| Theresa Gebala | Sprintdistanz (Altersklasse) | 2. |
| Eva Grießenauer-Wagner | Sprintdistanz (Altersklasse) | 3. |
| Marion Flechl | Olympische Distanz | 3. |
| Lilly Flechl | Aquathlon | 3. |
| Staffel-Teams | Staffelbewerb | 2. und 3. |
Nachwuchsarbeit und Vereinsziel
Besonders hervorgehoben wurde der Einsatz der Jüngsten aus dem Nachwuchsprogramm „NextGen“. Diese Nachwuchsathletinnen sammelten beim Aquathlon Wettkampferfahrung, was für die langfristige Entwicklung des Vereins und die regionale Talentförderung bedeutsam ist. Die Teilnahme der NextGen-Gruppe zeigt, dass der Verein nicht nur auf Spitzenleistungen setzt, sondern auch auf die gezielte Förderung junger Sportlerinnen.
„Wir stärken uns gegenseitig den Rücken. Niemand wird allein gelassen, alle werden angefeuert“,
so Vizeobfrau Elisabeth Pammer, die den Teamzusammenhalt und die gemeinsame Zielsetzung der Female Cycling Base betonte. Pammer verwies außerdem auf ein übergeordnetes Anliegen des Vereins: Frauen im Sport sichtbarer zu machen.
Für die Menschen im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld bedeutet der Auftritt der lokalen Athletinnen mehr als einzelne Platzierungen: Er unterstreicht die vorhandene Sportinfrastruktur, die Bereitschaft zur Nachwuchsförderung und das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen. Solche Ergebnisse können die Aufmerksamkeit auf weitere Veranstaltungen lenken und den Zulauf vor Ort stärken, sei es für Sportangebote, Trainingseinheiten oder die Teilnahme an künftigen Wettkämpfen.
Der Thermentriathlon in Fürstenfeld bot den Vereinen aus der Region die Möglichkeit, ihre Arbeit öffentlich zu präsentieren. Für die Female Cycling Base dürfte der erfolgreiche Auftritt Motivation für die kommende Saison und Bestätigung für die Arbeit mit jungen Athletinnen sein.