Unfall auf B108: Zusammenstoß bei Straßenkilometer 5,5
Am 10. Juli 2026 kam es gegen 15:55 Uhr auf der Felbertauernstraße (B108) in der Gemeinde Ainet zu einer schweren Frontalkollision. Nach Angaben der Einsatzkräfte prallten zwei Pkw auf Höhe des Straßenkilometers 5,5 frontal zusammen. Alle vier Fahrzeuginsassen konnten die Fahrzeuge selbstständig verlassen und wurden anschließend ins Bezirkskrankenhaus Lienz gebracht.
Ablauf und Beteiligte
Ein 86-jähriger deutscher Staatsbürger lenkte ein Fahrzeug von Lienz in Richtung Matrei; auf dem Beifahrersitz befand sich seine ebenfalls 86-jährige Ehefrau (deutsche Staatsbürgerin). Dem entgegenkam ein Pkw, gelenkt von einem 49-jährigen italienischen Staatsbürger, mit einer 38-jährigen italienischen Beifahrerin. Das Fahrzeug des italienischen Lenkers geriet aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn, wodurch es zur Frontalkollision kam. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw des Italieners in den Straßengraben geschleudert.
- Unfallzeitpunkt: 10.07.2026, ca. 15:55 Uhr
- Unfallstelle: B108 / Felbertauernstraße, km 5,5
- Verletzte: 4 Personen – alle zur Beobachtung in das BKH Lienz eingeliefert
- Sperrdauer: etwa 1,5 Stunden während Bergung und Aufräumarbeiten
Einsatzkräfte vor Ort
An der Einsatzstelle waren örtliche Feuerwehren und der Rettungsdienst beteiligt. Eingesetzt wurden die FF Ainet (2 Fahrzeuge, 16 Einsatzkräfte) sowie die FF Lienz (3 Fahrzeuge, 20 Einsatzkräfte). Die medizinische Versorgung und Rettung erfolgte durch 2 Rettungswagen (RTW), 1 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) sowie das Einsatzleiterfahrzeug des Rettungsdienstes und ein NAH (Notarzthubschrauber).
| Fahrzeug/Person | Angaben |
|---|---|
| Fahrer 1 | 86-jähriger deutscher Staatsbürger, Richtung Matrei |
| Beifahrerin 1 | 86-jährige Ehefrau (deutsch) |
| Fahrer 2 | 49-jähriger italienischer Staatsbürger, Richtung Lienz |
| Beifahrerin 2 | 38-jährige italienische Staatsbürgerin |
Auswirkungen für Verkehr und Anrainer
Die Straße war während der Bergungs- und Aufräumarbeiten wechselseitig gesperrt, was zu zeitweisen Verkehrsbehinderungen führte. Solche Sperren sind im Gebirgstraßenraum, wo Ausweichstellen und breite Fahrstreifen begrenzt sind, für Rettung und Bergung häufig erforderlich. Nach Abschluss der polizeilichen Erhebungen werden die Informationen an die zuständigen Behörden weitergeleitet.
Was Anrainer und Verkehrsteilnehmer wissen sollten
Bei ähnlichen Zwischenfällen ist mit:
- zeitweise angeordneten Sperren oder Verkehrsregelungen
- verstärkter Präsenz von Einsatzfahrzeugen
- verringerter Geschwindigkeit beim Befahren der Unfallstelle
zu rechnen. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen; hierzu erfolgen nach Abschluss der Erhebungen weitere Meldungen an die zuständigen Behörden.