Großeinsatz in Lieserhofen: Rüsthaus vollständig ausgebrannt
Am Dienstagvormittag geriet das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Lieserhofen in Brand. Laut Polizei brach das Feuer gegen 9.20 Uhr aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Hauptgebäude bereits in Vollbrand; Personen im Gebäude hatten es zuvor verlassen. Benachbarte Wohnhäuser wurden vorsorglich geräumt, die Lieserhofer Straße großräumig gesperrt.
Gefahren durch Lagergut, Verkehr gesperrt
Im Gebäude waren Lagergüter vorhanden, darunter Gas- und Sauerstoffflaschen. Wegen mehrerer Explosionen und dieser Gefahrstoffe wurde der Gefahrenbereich weiträumig abgesperrt. Den eingesetzten Feuerwehren gelang es laut Polizei, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnhäuser zu verhindern.
- Uhrzeit des Ausbruchs: circa 9.20 Uhr
- Personenschaden: keine Verletzten
- Lage am Ort: Hauptgebäude in Vollbrand, angrenzende Häuser vorsorglich evakuiert
- Ermittlungen: Landeskriminalamt Kärnten übernimmt die Brandursachenermittlung
„Beim Eintreffen der ersten Polizeistreife stand das Hauptgebäude bereits in Vollbrand.“
Sachschaden: Geräte, Fahrzeuge und Ausrüstung betroffen
Das Feuerwehrhaus, die dort abgestellten Einsatzfahrzeuge sowie Ausrüstung wurden nach Polizeiangaben vollständig zerstört. Zur genauen Schadenshöhe liegen derzeit noch keine Angaben vor; die Behörden führten an, dass der Sachschaden noch nicht beziffert werden könne. Personen kamen nicht zu Schaden.
Was das für Lieserhofen und Einsatzbereitschaft bedeutet
Der Verlust des Rüsthauses trifft die örtliche Einsatzorganisation unmittelbar: Ausrüstung und Fahrzeuge sind zentrale Bestandteile der Gefahrenabwehr. Kurzfristig bedeutet das für die Bevölkerung und Nachbargemeinden eine veränderte Einsatzlogistik, bis Ersatzfahrzeuge, Lagermöglichkeiten und eine provisorische Unterkunft für die Feuerwehr organisiert sind. Die großräumige Sperre der Lieserhofer Straße beeinträchtigte am Vormittag den Verkehr.
| Aspekt | Bekannter Stand |
|---|---|
| Ausbruchzeit | ca. 9.20 Uhr |
| Verletzte | keine |
| Gefährliche Lagerung | Gas- und Sauerstoffflaschen im Gebäude |
| Ermittler | Landeskriminalamt Kärnten |
Die Bevölkerung wird gebeten, Absperrungen und Anweisungen der Einsatzkräfte zu beachten. Weitere Informationen zur Verkehrslage oder möglichen Ausweichrouten gibt die Gemeinde Seeboden beziehungsweise die zuständigen Behörden bekannt, sobald diese verfügbar sind.
Die Landespolizei und das Landeskriminalamt führen derzeit die Ermittlungen zur Brandursache durch; nähere Details wurden bislang nicht veröffentlicht. Sobald Ergebnisse der Untersuchungen vorliegen oder die Gemeinde Angaben zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft macht, werden diese Informationen bekanntgegeben.
Hannah Schmid
Korrespondentin, Bezirk Spittal an der Drau