Ferienfahrpläne treten am 13. Juli in Kraft
Die Linz AG Linien stellen ihren Betrieb ab Montag, 13. Juli auf die geltenden Ferienfahrpläne um. Die Änderungen bleiben bis einschließlich 4. September in Kraft. Betroffen sind mehrere Straßenbahn-, Bus- und Obuslinien sowie die Pöstlingbergbahn.
Welche Linien und Taktzeiten betroffen sind
Die Umstellung wirkt sich unterschiedlich auf die einzelnen Linien aus: Einige Linien fahren in der Kernzeit mit angepassten Intervallen, bei anderen entfallen speziell für Schulverkehr eingesetzte Verstärker. Für Fahrgäste bedeutet das: Wer verlässlich zur gewohnten Zeit unterwegs sein will, sollte seine Verbindungen vor Fahrtantritt prüfen.
- Straßenbahnlinien 1 und 2: gemeinsamer Abschnitt Simonystraße–Universität im 7½‑Minuten‑Takt; im Frühverkehr und am Nachmittag zusätzliche Verdichtungen.
- Straßenbahnlinien 3 und 4: gemeinsamer Abschnitt Landgutstraße–Trauner Kreuzung im 10‑Minuten‑Takt; zwischen 6:00 und 8:30 Uhr eine Verdichtung auf 7½ Minuten.
- Pöstlingbergbahn (Linie 50) und Autobuslinien 11, 12, 17, 19, 25, 27, 33: die zusätzlichen Schüler‑Verstärkerfahrten entfallen, die regulären Intervalle entsprechen jenem des Normalfahrplans.
- Obuslinien 41, 43, 45, 46: ganztägig im 15‑Minuten‑Takt; die früheren Früh- und Nachmittagsverdichtungen finden nicht statt.
- Schnellbuslinie 77 (Hauptbahnhof–Universität): verkehrt im genannten Zeitraum nicht.
Praktische Folgen für Fahrgäste
Für Pendlerinnen und Pendler, aber auch für Eltern und Schüler bedeutet das im Alltag konkret:
- Weniger fahrplanmäßige Verstärkerfahrten in Zeiten mit Schulauslastung – das kann morgens und nachmittags zu volleren Fahrzeugen führen.
- Bei Linien mit gleichbleibenden Intervallen bleibt die Verlässlichkeit bestehen; bei Linien mit entfallenen Verdichtungen verlängern sich die Wartezeiten zu Stoßzeiten.
- Nutzerinnen und Nutzer der Schnellbusverbindung 77 müssen während der Ferien alternative Verbindungen prüfen.
Übersichtstabelle der wichtigsten Änderungen
| Linie | Hauptänderung | Takt |
|---|---|---|
| 1, 2 | gemeinsamer Abschnitt | 7½ Minuten (mit Verdichtungen Früh/Nachm.) |
| 3, 4 | gemeinsamer Abschnitt | 10 Minuten (6:00–8:30: 7½ Min.) |
| 50, 11, 12, 17, 19, 25, 27, 33 | Schüler‑Verstärker entfallen | gleich wie Normalfahrplan |
| 41, 43, 45, 46 | ganztägig gleicher Takt | 15 Minuten |
| 77 | fährt nicht | – |
Fahrgäste werden gebeten, vor Fahrantritt den elektronischen Fahrplan oder die Auskunftsangebote der Linz AG Linien zu nutzen, insbesondere wenn Anschlüsse großteils knapp bemessen sind. Während der Schulzeiten sind zusätzliche Fahrten verfügbar, die in den Ferien nicht angeboten werden — das kann zu stärkerer Auslastung der regulären Verbindungen führen.
Die Umstellung auf Ferienfahrpläne ist eine jährliche Maßnahme, die sich an veränderten Mobilitätsbedürfnissen in der Ferienzeit orientiert. Dennoch hat sie unmittelbare Auswirkungen auf die Mobilität in Linz: Berufstätige mit Ferienöffnungszeiten, Familien und Freizeitfahrende sollten ihre Routinen in den kommenden Wochen entsprechend anpassen.