Verabschiedungen, Bestätigung und Ausblick
Bei der Jahreshauptversammlung des Feldkirchner Faschingsklubs im Amthof-Café dominierte ein Thema: Veränderungen. Der Verein verabschiedete gleich drei langjährige Akteure von der Bühnenarbeit, bestätigte den bisherigen Präsidenten und kündigte einen bewusst gestalteten Neuanfang für die kommenden Sitzungen an.
Mit dem Rückzug von Markus Ebner, Gunnar „Fockenbauer“ Zechner und Walter Spitzer endet eine Ära, die über viele Jahre das Gesicht der Feldkirchner Faschingssitzungen mitprägte. Die drei wurden bei der Versammlung offiziell verabschiedet; für die Verdienste von Spitzer wurde zusätzlich der Verdienstorden des Bundes Österreichischer Faschingsgilden verliehen. Präsident Peter Kowal und Vizepräsidentin Corinna Fischer würdigten die Leistungen der scheidenden Aktiven und betonten deren Bedeutung für Publikum und Vereinsleben.
„Wir verlieren drei Publikumslieblinge“,
so die nüchterne Feststellung, die die emotionale Dimension der Personalwechsel zusammenfasst.
Vorstand und organisatorische Kontinuität
Auf organisatorischer Ebene gab es ebenfalls Bewegungen: Zwei Vorstandsmitglieder, Julia Kalt und Lisa Steinschifter, traten aus ihren Funktionen zurück, bleiben dem Klub jedoch erhalten. Präsident Kowal wurde für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Die Versammlung brachte zudem die Wahl neuer Vorstandsmitglieder mit sich, deren Namen in der vorliegenden Berichterstattung nicht vollständig genannt sind.
Programmliche Neuausrichtung für 2027
Inhaltlich signalisiert der Klub einen Richtungswechsel. Die Führungsebene kündigte an, dass künftig andere Akteurinnen und Akteure mehr Verantwortung auf der Bühne übernehmen sollen und neue Gesichter integriert werden. Das Motto für die kommende Saison lautet sinngemäß: Neustart auf der Bühne. Die Vorbereitungen laufen bereits; Ziel ist es, das Programm zeitgemäß zu halten, ohne die lokale Traditionslinie zu verlieren.
- Abschiede: Markus Ebner, Gunnar Zechner, Walter Spitzer
- Aus dem Vorstand ausgeschieden: Julia Kalt, Lisa Steinschifter
- Bestätigt: Präsident Peter Kowal für weitere zwei Jahre
- Ausblick: stärkere Einbindung neuer Bühnenakteurinnen und -akteure, Programmreform für 2027
Konkrete Bedeutung für Feldkirchen
Für Besucherinnen und Besucher der Faschingssitzungen in Feldkirchen bedeutet das: Erwartbare Veränderungen im Bühnenbild und möglicherweise neue Formate oder Darstellungsformen bereits bei der Session 2027. Wer Stammgast der Sitzungen ist, sollte sich auf andere Darbietungen einstellen; zugleich ergeben sich Chancen für jüngere oder bislang weniger sichtbare Akteurinnen und Akteure aus der Region, sich zu präsentieren.
Für Ehrenamtliche im Verein stellt der Übergang organisatorische Aufgaben: Die Neubesetzung von Funktionen und die Einbindung neuer Kräfte werden entscheidend dafür sein, ob die Kontinuität der Veranstaltung gewahrt bleibt. Der Verbleib von Kalt und Steinschifter im Klub spricht dafür, dass Erfahrung erhalten bleibt, auch wenn sich die Rollen ändern.
| Person | Änderung |
|---|---|
| Markus Ebner | tritt von der Bühne ab |
| Gunnar „Fockenbauer“ Zechner | tritt von der Bühne ab |
| Walter Spitzer | tritt von der Bühne ab; ausgezeichnet mit Orden |
| Julia Kalt | tritt aus dem Vorstand, bleibt im Klub |
| Lisa Steinschifter | tritt aus dem Vorstand, bleibt im Klub |
Die Jahreshauptversammlung markiert damit einen Übergang: Weggeberisch für eine etablierte Bühnengeneration, hoffnungsvoll für die, die künftig Verantwortung übernehmen. Der Feldkirchner Faschingsklub bleibt eine zentrale Kulturadresse im Bezirk – die kommenden Monate werden zeigen, wie die angekündigte Neuausrichtung umgesetzt wird und welche Akteurinnen und Akteure die Lücke auf der Bühne füllen.