Neuer Freiraum für Kultur mitten in Feldbach
Mit der feierlichen Einweihung des Klang-Atriums hat Feldbach einen zusätzlichen Ort für Aufführungen unter freiem Himmel erhalten. Der neu gestaltete Innenhof der Musikschule Feldbach wurde im Rahmen der Feldbacher Sommerspiele erstmals bespielt. Der Auftaktabend stand unter dem programmatischen Titel
„Feldbach und die Musik – eine Revue durch Zeiten und Töne“
und führte das Publikum durch mehrere Dekaden populärer und stilprägender Musik. Der Platz erwies sich dabei auf Anhieb als stimmungsvoller Rahmen für ein Konzertformat, das den Bogen von Jazz bis Austropop schlug.
Ein Eröffnungsprogramm mit lokalem Profil
Das musikalische Spektrum reichte laut Veranstaltungsangaben von Jazz, Rock’n’Roll, Folk, Blues und Rock bis hin zu Soul und Austropop. Auf der Bühne standen zahlreiche Künstlerinnen und Künstler mit Bezug zu Feldbach. Durch den Abend führte die Moderatorin und Musikmacherin Anna Tropper‑Lener mit Rückblicken, Erinnerungen und kurzweiligen Anekdoten. Das Publikum honorierte die Beiträge mit anhaltendem Applaus – ein deutliches Signal, dass der neue Spielort beim Start gut angenommen wurde.
- Eröffnungsformat als Querschnitt durch mehrere Musikrichtungen
- Mitwirkung zahlreicher heimischer Musikerinnen und Musiker
- Innenhof der Musikschule als Open‑Air-Veranstaltungsraum nutzbar
Mitwirkende des Abends
Der Auftakt vereinte Ensembles und Solistinnen/Solisten mit Feldbacher Wurzeln. Dazu zählten die Big Band der Musikschule Feldbach ebenso wie die Vereinigte Musikkapelle der Stadt Feldbach. Ergänzt wurde das Programm von Einzelbeiträgen und Formationen mit regionalem Bezug.
| Mitwirkende | Rolle/Funktion |
|---|---|
| Big Band der Musikschule Feldbach | Ensemble |
| Vereinigte Musikkapelle der Stadt Feldbach | Blasmusik-Ensemble |
| Ulrike Tropper | Gesang/Musik |
| Kurt Keinrath | Musik |
| Florian Trummer | Musik |
| Elisabeth Väth‑Schadler | Musik |
| Max Ranzinger | Musik |
| Leonhard Paul | Musik |
| HP Kirbisser | Musik |
| Anna Tropper‑Lener | Moderation |
Bedeutung für die lokale Szene
Für Feldbach und den Bezirk Südoststeiermark eröffnet das Klang‑Atrium zusätzliche Möglichkeiten: Ein witterungsangepasster Innenhof kann – je nach Ausstattung und Programm – als Bühne für Musikschulprojekte, Blasmusik, kleinere Formate aus Jazz, Singer‑Songwriter oder Chöre dienen. Der Rahmen ist dabei enger und unmittelbarer als in großen Hallen; das kommt insbesondere pädagogischen Präsentationen, Abschlusskonzerten oder Kooperationsprojekten mit Vereinen zugute. Zugleich erweitert sich das kulturelle Angebot im Sommer um eine Option, die Wege kurz hält und den Innenstadtbereich belebt.
Von Vorteil ist die Lage in der bestehenden Bildungsinfrastruktur. Für Mitwirkende bedeutet das kurze Auf- und Abbauwege innerhalb des Areals der Musikschule und die Chance, Proben und Auftritte am selben Ort zu bündeln. Für Besucherinnen und Besucher im Bezirk Südoststeiermark ist die zentrale Erreichbarkeit innerhalb der Stadt ein zusätzlicher Pluspunkt. Voraussetzung für den langfristigen Erfolg bleiben dabei eine sorgfältige Terminplanung sowie sensible Abstimmung mit der Nachbarschaft, wie es bei Freiluftformaten üblich ist.
Programmatische Vielfalt als Zielrichtung
Der Premierenabend war als musikalische Reise durch mehrere Jahrzehnte konzipiert und setzte bewusst auf bekannte Klangwelten, ohne aktuelle Entwicklungen auszuklammern. Neben Stücken, die viele Generationen begleitet haben, wurden auch zeitgenössische Beiträge und „Musik von morgen“ angekündigt. Diese Mischung kann – wenn sie fortgeführt wird – unterschiedliche Publika ansprechen: von Freundinnen und Freunden der Blasmusik bis zu Fans von Jazz- oder Soul-Programmen. Für die Region ist das ein Weg, junge Talente aus der Musikschule sichtbar zu machen und zugleich erfahrene Kräfte aus Vereinen und Ensembles einzubinden.
Die Premiere zeigt, dass das Klang‑Atrium als Veranstaltungsort funktioniert und eine Atmosphäre schafft, die für Open‑Air‑Konzerte wesentlich ist: Nähe, Sichtbezug und klare Akustik im überschaubaren Rahmen. Dass der Einstand mit langem Applaus endete, ist ein ermutigendes Zeichen. Entscheidend wird nun sein, wie die künftige Bespielung innerhalb der Feldbacher Sommerspiele und darüber hinaus geplant wird – stets mit Blick auf Qualität, Verlässlichkeit und Anschlussfähigkeit an lokale Akteurinnen und Akteure.