Führungswechsel in St. Anton: Bewährte Verantwortung bleibt örtlich verankert
Seit Juli hat Bürgermeister Helmut Mall die Leitung der Bruderschaft St. Christoph übernommen. Der Wechsel wurde am 21. Juli 2026 bekanntgegeben und betrifft eine der ältesten lokal verankerten kirchlich-sozialen Gemeinschaften in St. Anton am Arlberg. Mall folgt auf Florian Werner, der das Amt des Bruderschaftsmeisters auf eigenen Wunsch abgab.
Die Bruderschaft würdigte die Verdienste der Familie Werner, namentlich Gerda und Adi Werner, die laut Mitteilung über viele Jahrzehnte die Gemeinschaft mitgeprägt haben. Sie bleiben der Bruderschaft weiterhin als Ehrenmitglieder verbunden. Die Organisation betonte, dass mit dem Führungswechsel eine prägende Phase abgeschlossen werde, die maßgeblich durch die Familie Werner gestaltet worden sei.
Aufgaben und Ausrichtung der Bruderschaft
Als Ziel der Bruderschaft wird die Unterstützung von Menschen in Sorge und Not genannt. In der Erklärung der Gemeinschaft heißt es, dass die neue Leitung die bestehenden Werte fortführen und die künftige Entwicklung aktiv mitgestalten soll. Die Bruderschaft hebt dabei Malls regionale Verankerung sowie seine langjährige Tätigkeit in verantwortungsvollen Funktionen als verlässliche Grundlage hervor.
„Gutes wächst. Liebe und Fürsorge wachsen. Glaube wächst. Gemeinschaft wächst. Lassen wir Gottes Samen in uns wirken! Es ist nicht zuerst unser Tun – und dennoch kommt es auf unsere Disposition an, auf unser Hinschauen, auf unsere Herzensenergie, damit auch in Zukunft Menschlichkeit wächst. Das ist der Auftrag unserer Bruderschaft St. Christoph!“
Dieses Zitat wurde beim Bruderschaftssonntag von Bischof Hermann Glettler eingebracht und fasst die programmatische Richtung der Gemeinschaft zusammen: Hilfeleistung, Nächstenliebe und Stärkung des Gemeinsinns im Ort.
Was der Wechsel für die Bevölkerung bedeutet
Für die Menschen in St. Anton ist der Wechsel in der Führung der Bruderschaft sowohl symbolisch als auch praktisch relevant. Symbolisch steht er für Kontinuität in der örtlichen Verantwortung; praktisch bleibt die Unterstützung von Bedürftigen eine zentrale Aufgabe. Durch die Ernennung des amtierenden Bürgermeisters zur Leitung der Bruderschaft ist zu erwarten, dass die Verbindung zwischen Gemeindeverwaltung und kirchlich-sozialem Engagement eng bleibt.
Konkrete Veränderungen in Strukturen, Projekten oder Hilfsangeboten wurden in der Mitteilung nicht genannt. Die Bruderschaft betonte vielmehr die Absicht, vorhandene Werte und Initiativen weiterzuführen und die künftige Entwicklung mitzugestalten. Für Betroffene und Ehrenamtliche ist daher vorerst Stabilität zu erwarten; mögliche Anpassungen würden nach interner Beratung kommuniziert.
- Datum der Bekanntgabe: 21. Juli 2026
- Neue Leitung: Bgm. Helmut Mall
- Vorgänger: Florian Werner (Rücktritt auf eigenen Wunsch)
- Ehrenmitglieder: Gerda und Adi Werner
- Ziel: Unterstützung von Menschen in Sorge und Not
| Funktion | Name |
|---|---|
| Bruderschaftsmeister (neu) | Helmut Mall |
| Bruderschaftsmeister (bisher) | Florian Werner |
| Ehrenmitglieder | Gerda und Adi Werner |
Die Bruderschaft St. Christoph bleibt damit eine lokale Instanz, die in erster Linie soziale und gemeinschaftliche Aufgaben verfolgt. Für Einwohnerinnen und Einwohner von St. Anton ist die Entwicklung der Bruderschaft insbesondere dann von unmittelbarem Interesse, wenn sie Unterstützung benötigen oder sich ehrenamtlich engagieren möchten. Offizielle Informationen zu konkreten Angeboten und Ansprechpartnern werden voraussichtlich weiterhin über die Bruderschaft beziehungsweise die Gemeinde veröffentlicht.