Evakuierung und Sperren nach anonymer Drohung
Eine telefonische Bombendrohung gegen die Bezirkshauptmannschaft Imst hat am Mittwochnachmittag einen umfangreichen Polizeieinsatz ausgelöst. Das Behördengebäude wurde umgehend geräumt, Teile der Imster Innenstadt abgesperrt und Anrainerinnen sowie Anrainer wurden aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Nach einer intensiven, mehrere Stunden dauernden Durchsuchung konnte die Polizei schließlich Entwarnung geben.
Suche mit Spürhund und laufende Ermittlungen
Bei der Durchsuchung war laut Polizeiaussagen unter anderem ein Sprengstoffspürhund im Einsatz. Trotz der umfangreichen Maßnahmen wurden keine gefährlichen Gegenstände gefunden. Die Kriminalpolizei führt Ermittlungen zum bislang unbekannten Urheber des anonymen Drohanrufes; die Herkunft des Anrufs ist derzeit nicht bekannt.
Konkrete Auswirkungen vor Ort
Für die Menschen in der Innenstadt bedeuteten die Absperrungen Einschränkungen im öffentlichen Leben: Behördengänge konnten nicht wie geplant stattfinden, Anlieferungen und der Verkehr waren betroffen. Solche Einsätze ziehen häufig kurzfristige Verkehrsbeeinträchtigungen und erhöhte Präsenz von Einsatzkräften nach sich.
- Ort: Bezirkshauptmannschaft Imst
- Tatmittel: telefonische Drohung (anonym)
- Maßnahmen: Evakuierung, Absperrungen, Suche mit Sprengstoffspürhund
- Ergebnis: Entwarnung nach mehrstündiger Suche
- Ermittlung: Kriminalpolizei ermittelt gegen unbekannten Urheber
Was Betroffene jetzt wissen sollten
Personen, deren Alltag durch die Sperren gestört wurde, erhalten in der Regel keine gesonderte Benachrichtigung; betroffene Behördengänge sind nach Aufhebung der Sperren wieder möglich. Die Polizei rät, bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Einsatznummer zu informieren und keine eigenständigen Maßnahmen zu ergreifen. Konkrete Hinweise zum Ablauf oder zur Dauer der Sperren wurden von der Behörde nicht veröffentlicht.
| Zeit | Maßnahme |
|---|---|
| Mittwoch, Nachmittag | Telefonische Bombendrohung geht bei der BH Imst ein |
| Unmittelbar danach | Evakuierung des Gebäudes, Absperrung von Teilen der Innenstadt |
| Mehrere Stunden später | Durchsuchung mit Sprengstoffspürhund, keine Gefährdung festgestellt; Entwarnung |
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen weiter, um den anonymen Anrufer zu identifizieren und mögliche Hintergründe aufzuklären. Für die Bevölkerung bleibt wichtig: Ruhe bewahren, den Anweisungen der Einsatzkräfte folgen und bei verdächtigen Vorkommnissen sofort informieren.