Der Linzer Gemeinderat hat am 2. Juli 2026 die Errichtung einer neuen Geh‑ und Radwegrampe vom Bereich der Nibelungenbrücke in Richtung Lentos final beschlossen. Ziel des Projekts ist eine direkte, sichere und barrierefreie Verbindung vom Brückenbalkon zum Donaupark – ein Vorhaben, das Mobilität, Verkehrssicherheit und Stadtraumaufwertung an der Donau verbinden soll.
Was geplant ist
Die Rampe ist rund 120 Meter lang und weist eine nutzbare Breite von 3,50 bis 3,90 Metern auf, wodurch eine barrierefreie Steigung möglich wird. Damit soll die bisher als mangelhaft empfundene Anbindung des Hauptplatzes und der Nibelungenbrücke an die Donau beseitigt werden. Der Kostenrahmen des gemeinsam von Stadt und Land finanzierten Projekts beträgt 3,4 Millionen Euro. Auftraggeber haben Stahl‑ und Tiefbauleistungen sowie Steinmetzarbeiten vergeben.
Zeithorizont und Abläufe
Die Bauarbeiten sind so terminiert, dass sie nach der Klangwolke beginnen; konkret ist der Baustart Mitte September 2026 vorgesehen. Die Fertigstellung ist für Sommer 2027 geplant. Verantwortliche Stellen betonen, dass die Rampe nicht nur eine neue Verbindung schafft, sondern auch den ungesicherten Schutzweg über die Untere Donaulände entbehrlich macht, was die Sicherheit für Fußgänger*innen und Radfahrende erhöhen soll.
„Die neue 120 Meter lange Geh‑ und Radwegrampe ist eine Schlüsselstelle für eine sichere, direkte und komfortable Anbindung der Stadt an die Donau.“
Dieses Zitat stammt von Mobilitätsreferent Vizebürgermeister Mag. Martin Hajart, der das Projekt als städtebauliche Aufwertung beschreibt: „Damit rückt die Stadt ein Stück näher an die Donau.“
Praxisrelevanz für Linzerinnen und Linzer
- Fußgänger*innen und Radfahrende erhalten eine direkte Verbindung zwischen Nibelungenbrücke und Donaupark ohne die derzeit problematische Querung über die Untere Donaulände.
- Die Rampe mit durchgehender Breite von mehr als drei Metern erlaubt das gleichzeitige Passieren von Gehenden und Radfahrenden und ist barrierefrei nutzbar.
- Baustellenzeiten (Herbst 2026 bis Sommer 2027) könnten temporär Verkehrsführungen und Zuwegungen im Donaupark bzw. in der Umgebung beeinflussen; die Stadt wird Details zu Sperren und Umleitungen veröffentlichen müssen.
Daten im Überblick
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Länge | ca. 120 m |
| Nutzbreite | 3,50–3,90 m |
| Kostenrahmen | 3,4 Mio. Euro |
| Beschluss | 2. Juli 2026 (Gemeinderat) |
| Baubeginn | Mitte September 2026 |
| Fertigstellung | Sommer 2027 |
Vertragsvergaben betreffen unter anderem Stahl‑, Tiefbau‑ sowie Steinmetzarbeiten; ein Rendering liegt von der Tragwerkstatt Ziviltechniker Ges.m.b.H. vor. Die Koordination zwischen Stadt und Land wird aufgrund der gemeinsamen Finanzierung und der Lage an einer wichtigen Verkehrsstelle entscheidend sein.
Für Anrainerinnen und Anrainer sowie Nutzer*innen des Donauufers bedeutet das Projekt langfristig eine bessere Erreichbarkeit des Donauparks und eine erhöhte Verkehrssicherheit. Kurzfristig sind während der Bauphase jedoch Einschränkungen denkbar; die Stadt wird voraussichtlich detaillierte Informationen zu Bauphasen, Sperren und Ersatzrouten veröffentlichen. Bürgerinnen und Bürger sollten die offiziellen Mitteilungen der Stadt Linz beachten, um Verkehre und Freizeitnutzungen entlang der Donau entsprechend zu planen.
Die Lentos‑Rampe reiht sich in laufende Bemühungen ein, die Donauufer stärker zu erschließen und den Fuß‑ und Radverkehr innerstädtisch zu fördern. Ob die Rampe die erhofften Effekte in Sachen Sicherheit und Nutzungsqualität bringt, wird sich nach der Fertigstellung im Sommer 2027 zeigen.