Volles Haus im Schlosskeller
Im Schlosskeller Staatz erinnerte Michael Jedlička am Wochenende mit einem besonderen Konzertabend an Ludwig Hirsch, dessen 80. Geburtstag Anlass der musikalischen Hommage war. Die Veranstaltung zog viele Besucher an: Das Konzert war bereits Wochen vor dem Termin praktisch ausverkauft.
Musikalische Besetzung und Programmatik
Jedlička trat nicht allein auf; begleitet wurde er von einer sechsköpfigen Formation, die die teils lakonischen, teils düsteren Lieder Hirschs in authentischer Weise interpretierten. Beteiligte Musiker sind:
- Karl Bergauer
- Christian Jilli
- Andreas Fried
- Michael Jedlička
- Johanna Wanderer
- Christoph Schuster
Die Aufführung kombinierte musikalische Darbietungen mit persönlichen Erzählungen und Hintergründen zur Beziehung des Interpreten zur Musik Hirschs. Laut Bericht begleitet die Musik von Ludwig Hirsch Michael Jedlička seit vielen Jahren, was dem Programm eine persönliche Dimension verlieh.
Bedeutung für die lokale Kulturszene
Der große Andrang im Schlosskeller unterstreicht die Bedeutung kleiner regionaler Spielstätten wie Staatz für die Kulturarbeit im Bezirk Mistelbach. Solche Abende bieten nicht nur Unterhaltung, sondern auch Raum für Erinnerung und kulturelle Vermittlung: Lokale Publikumsschichten können hier traditionelle österreichische Liedkunst in einem intimen Rahmen erleben.
Praktische Hinweise für Interessierte
Da die Kartenlage bei beliebten Programmpunkten im Schlosskeller offenbar eng ist, empfiehlt sich frühes Informieren über kommende Veranstaltungen und rechtzeitiges Kartenreservieren. Kulturinteressierte können sich über das Kulturzentrum Staatz über zukünftige Abende und Konzertreihen erkundigen, um ausverkaufte Veranstaltungen zu vermeiden.
| Datum der Berichterstattung | 25. Juli 2026 |
|---|---|
| Veranstaltungsort | Schlosskeller Staatz |
| Anlass | 80. Geburtstag von Ludwig Hirsch |
Der Abend in Staatz zeigte, dass die Lieder Ludwig Hirschs auch Jahrzehnte nach ihrem Entstehen ein Publikum erreichen, das sich sowohl an der musikalischen Umsetzung als auch an der persönlichen Einordnung der Stücke durch die Interpreten interessiert.