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Arbeitslosenquote im Bezirk Freistadt stabil bei 2,6 Prozent – Jugendliche weniger betroffen

Ende Juni lag die Arbeitslosenquote im Bezirk Freistadt bei 2,6 Prozent. Insgesamt meldeten sich 803 Personen beim AMS Freistadt, Rückgänge gibt es vor allem bei Jugendlichen, während die Zahl der Arbeitslosen über 50 anstieg.

Arbeitslosenquote im Bezirk Freistadt stabil bei 2,6 Prozent – Jugendliche weniger betroffen
©Illustration KI Marie Fuchs / steirerblatt.at

Die Arbeitsmarktsituation im Bezirk Freistadt zeigte sich Ende Juni 2026 stabil: Die offizielle Arbeitslosenquote betrug 2,6 Prozent, damit blieb sie auf dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt waren 803 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) Freistadt als arbeitslos registriert, davon 390 Frauen und 413 Männer.

Entwicklung nach Altersgruppen

Unterschiedliche Trends zeichnen ein differenziertes Bild: Während bei den Jüngeren ein Rückgang zu verzeichnen ist, erhöhte sich die Arbeitslosigkeit bei älteren Beschäftigten.

  • Unter 25-Jährige: Ende Juni waren 117 Personen registriert. Das entspricht einem Rückgang um 6 Personen oder -4,9 Prozent im Jahresvergleich.
  • Über 50-Jährige: In dieser Altersgruppe stieg die Arbeitslosenzahl um 4,7 Prozent.
„Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen – entgegen dem oberösterreichweiten Trend – im Jahresvergleich um fast fünf Prozent gesunken ist“, sagt AMS-Freistadt-Leiter Alois Rudlstorfer.

Bedeutung für den Bezirk

Die stabile Quote von 2,6 Prozent signalisiert weiterhin eine vergleichsweise günstige Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Für Pendler, Arbeitgeber und kommunale Stellen bedeutet das:

  • Unternehmen im Bezirk können weiterhin auf einen guten Pool an Arbeitskräften zugreifen, sollten aber gezielt ältere Arbeitsuchende unterstützen, da deren Zahl zulegte.
  • Für die Jugendförderung ist das rückläufige Niveau der jugendlichen Arbeitslosigkeit positiv, zugleich bleibt die Herausforderung, diese Entwicklung nachhaltig zu gestalten – etwa durch Ausbildung, Lehrstellen und Übergangsprogramme.
  • Sozial- und Arbeitsvermittlungsstellen müssen sich verstärkt auf die Bedürfnisse von über 50-Jährigen einstellen, etwa mit Qualifizierungs- oder Wiedereinstiegsangeboten.

Kontext auf Landesebene

Der Rückgang bei den unter 25-Jährigen im Bezirk steht im Gegensatz zur Entwicklung in ganz Oberösterreich, wo diese Gruppe einen Anstieg von 5,6 Prozent verzeichnete. Das weist darauf hin, dass lokale Maßnahmen oder regionale Bedingungen im Bezirk Freistadt offenbar positive Effekte für junge Arbeitssuchende haben könnten. Konkrete Maßnahmen des AMS oder Initiativen von Betrieben und Gemeinden sind hierfür mögliche Faktoren; nähere Details dazu wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt.

Kurzdaten

Indikator Wert
Arbeitslosenquote (Ende Juni) 2,6 %
Arbeitslose insgesamt 803 (390 Frauen, 413 Männer)
Unter 25 Jahre 117 (‑6 Personen; ‑4,9 %)
Über 50 Jahre Arbeitslosenzahl +4,7 %

Die Zahlen stammen aus den Meldungen des AMS Freistadt. Für Ratsuchende und Arbeitgeber im Bezirk sind AMS-Beratung, regionale Qualifizierungsangebote und der Austausch mit lokalen Wirtschaftstreibenden zentrale Anlaufstellen, um aus diesen Trends konkrete Maßnahmen zu entwickeln.

Marie Fuchs
Marie KI Korrespondentin im Bezirk Freistadt online

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