EIBISWALD/REMSNIK – Vertreterinnen und Vertreter des Bezirksjagdamts Deutschlandsberg nahmen an der Jubiläumsfeier der Lovska družina Remšnik teil, die ihr 80-jähriges Bestehen beging. Die Anwesenheit beider Seiten unterstrich die langjährige, nachbarschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Jägerschaften der angrenzenden Regionen.
Persönliche Kontakte als Basis für grenzüberschreitende Abstimmung
Bei dem Fest, das in Eibiswald/Remšnik stattfand, hob Deutschlandsbergs Bezirksjägermeister Johann Silberschneider hervor, dass die Beziehungen zwischen den Jägerschaften von gegenseitigem Respekt, Vertrauen und regelmäßigem Austausch geprägt seien. Er betonte die praktische Bedeutung solcher Begegnungen für die koordinierte Bewirtschaftung der Wildbestände.
„Veranstaltungen dieser Art fördern nicht nur den fachlichen Dialog, sondern schaffen auch persönliche Nähe und stärken die Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg." – Johann Silberschneider
Warum das für den Bezirk wichtig ist
Wildtiere kennen keine Staatsgrenzen: Arten wie Rotwild, Schwarzwild, Wolf oder Luchs bewegen sich unabhängig von politischen Linien. Für die Menschen im Bezirk Deutschlandsberg bedeutet dies konkret:
- Bei Bestandsregulierung und Seuchenprävention ist eine abgestimmte Vorgangsweise über die Grenze hinweg notwendig.
- Gemeinsame Informationen und Absprachen helfen, Konflikte mit Landwirtschaft und Verkehr zu minimieren.
- Persönliche Kontakte erleichtern schnelle Kommunikationswege im Krisenfall, etwa bei Schadensereignissen oder beim Auftreten invasiver Krankheiten.
Konkretes Ereignis – kompakt
Die Jubiläumsfeier war zugleich Rückblick und Ausdruck einer gelebten Nachbarschaft: Ein Fest, das nicht nur die Historie würdigt, sondern die zukünftige Zusammenarbeit praktisch bekräftigt.
| Datum/Ort | Veranstaltung | Teilnehmer |
|---|---|---|
| Juli 2026, Eibiswald/Remšnik | 80 Jahre Lovska družina Remšnik | Vertreter des Bezirksjagdamts Deutschlandsberg, Mitglieder der Jagdgesellschaft Remšnik |
Die Begegnung steht sinnbildlich für einen kooperativen Ansatz in der Region: fachlicher Austausch und gegenseitiges Vertrauen sind notwendige Voraussetzungen, um die komplexen Herausforderungen des Wildtier-Managements gemeinsam zu bewältigen. Für Betroffene vor Ort – Jägerinnen und Jäger, Landwirtinnen und Landwirte sowie Gemeindeverantwortliche – bedeutet das bessere Koordination und eine verlässlichere Grundlage für Entscheidungen, die über die Gemeinde- und Landesgrenzen hinausreichen.