Bei einem Arbeitsunfall in Weinzierl am Walde im Bezirk Krems ist ein 42-jähriger Mann an den Folgen eines Absturzes gestorben. Nach Angaben der Polizei stürzte der Arbeiter am Nachmittag des 7. Juli von der oberen Etage einer Baustelle etwa drei Meter in die Tiefe und erlitt schwere Verletzungen.
Rettung, Transport und tödlicher Ausgang
Rettungskräfte versorgten den Schwerverletzten vor Ort und veranlassten den Transport per Rettungshubschrauber «Christophorus 2» ins Landesklinikum St. Pölten. Trotz intensiver medizinischer Maßnahmen verstarb der Mann später im Spital, teilte die Polizei mit.
Wie es zum Sturz kam
Nach den bisherigen Ermittlungen wurde eine aufgestellte Plane durch eine Windböe über einen ungesicherten Bereich geweht. Der Mann habe dadurch offenbar eine Abgrenzung nicht wahrgenommen und sei über die Kante gestürzt. Die Behörden führen nun weitere Untersuchungen zum genauen Unfallhergang durch.
Konsequenzen für Baustellensicherheit
Der Vorfall wirft Fragen zur Absicherung von Baustellen bei widrigen Witterungsbedingungen auf. Arbeitgeber und Baustellenleiter sind gesetzlich verpflichtet, Gefahrenquellen zu sichern und Arbeitsbereiche so zu gestalten, dass Beschäftigte nicht durch ungesicherte Planen oder unklare Abgrenzungen gefährdet werden. Ob diese Maßnahmen im konkreten Fall verletzt wurden, klären nun die Ermittlungen.
- Datum des Unfalls: 7. Juli (Sturz)
- Alter des Verunglückten: 42 Jahre
- Ort: Weinzierl am Walde, Bezirk Krems
- Transport: Rettungshubschrauber «Christophorus 2»
- Ergebnis: Versterben im Landesklinikum St. Pölten
Wichtige Hinweise für Beschäftigte und Auftraggeber
Für Bewohner und die örtliche Bauwirtschaft ist der Fall eine Mahnung, Sicherheitsvorkehrungen ernst zu nehmen. Konkret bedeuten die Vorgaben unter anderem:
- Abdeckungen und Planen sicher fixieren, besonders bei Wind.
- Klare Abgrenzungen und Markierungen an Absturzkanten anbringen.
- Regelmäßige Sicherheitsunterweisungen für alle auf der Baustelle Tätigen.
| Fakten | Angaben |
|---|---|
| Unfalltag | 7. Juli |
| Sturzhöhe | rund 3 Meter |
| Transport | Rettungshubschrauber «Christophorus 2» |
| Spital | Landesklinikum St. Pölten |
Die Polizei ersucht Zeugen und Personen mit sachdienlichen Informationen, sich zu melden, damit der genaue Hergang geklärt werden kann. Die Ergebnisse der Ermittlungen werden für mögliche straf- oder verwaltungsrechtliche Schritte von Bedeutung sein und sollen dazu beitragen, vergleichbare Unfälle in Zukunft zu verhindern.
Andreas Reiter, Krems