Tempoauftakt, Führung der Gäste und schnelle Antwort der Lienzer
Rapid Lienz ist mit einem 3:3-Unentschieden gegen WSG VAO Radenthein in die Saison der Unterliga West gestartet. Die Begegnung begann in hohem Tempo: Bereits in der 2. Minute brachte Maximilian Thomas Görtschacher die Gäste in Führung, sodass die Osttiroler früh einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Die frühe Führung bezeichnete Trainer Georg Peter Rohracher als einen entscheidenden Moment: "Durch die schnelle Führung waren wir ein bisschen überrascht."
Die Antwort der Hausherren folgte jedoch rasch: In der 14. Minute glich Dominik Müller zum 1:1 aus, nur vier Minuten später erzielte der Neuzugang Jaka Corn das 2:1. In dieser Phase übernahmen die Lienzer die Kontrolle und bestimmten das Spielgeschehen.
Dominanzphase genutzt, doch nicht durchgezogen
Trainer Rohracher hob die anschließende starke Spielphase hervor: "Nach dem Rückstand haben wir die Kontrolle übernommen" und sprach von "einer spannenden Partie mit vielen Toren". Etwa von der 2. bis zur 35. Minute habe seine Mannschaft das umgesetzt, was man sich vorgenommen habe: "Das war ungefähr eine halbe Stunde, wo wir dominant waren."
Dennoch reichte diese Dominanz nicht zum Sieg. Rohracher monierte wiederholt, dass die Mannschaft in entscheidenden Momenten im Strafraum nicht entschlossen genug zur Sache ging:
„Uns hat im Sechzehner die Kaltschnäuzigkeit gefehlt“Dieses Defizit und die Zeitpunkte der Gegentore führten dazu, dass Rapid Lienz am Ende mit einem Punkt verbleiben musste.
Spielverlauf in Zahlen
| Ergebnis | Rapid Lienz 3:3 WSG VAO Radenthein |
|---|---|
| Torschützen Lienz | Dominik Müller (14'), Jaka Corn (18'), weitere Torschützen nicht im Quelltext genannt |
| Torschütze Radenthein | Maximilian Thomas Görtschacher (2'), weitere Torschützen nicht im Quelltext genannt |
- Frühe Führung der Gäste (2.) veränderte die Anfangsphase.
- Schnelle Wende durch Müller (14.) und Corn (18.).
- Dominanz über etwa eine halbe Stunde, aber fehlende Kaltschnäuzigkeit im Strafraum.
Für die Fans in Lienz bedeutet das Unentschieden am ersten Spieltag vor allem eines: Hoffnung und Arbeit zugleich. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie Treffer erzielen und Partiephasen kontrollieren kann, muss aber an der Effizienz im Strafraum und an der Konstanz über die kompletten 90 Minuten arbeiten, wenn sie aus Heimspielen drei Punkte machen will. Konkrete Termine für die nächsten Spiele und mögliche personelle Entwicklungen wurden im vorliegenden Spielbericht nicht genannt.