Abschlussjahrgang in Wieselburg: Praxisnahe Ausbildung für moderne Landwirtschaft
Am Campus Francisco Josephinum in Wieselburg haben in diesem Jahr 20 Studierende den Bachelorstudiengang „Agrartechnologie & Digital Farming“ erfolgreich abgeschlossen. Die Ausbildung, die über sechs Semester angelegt ist, verknüpft agrarwissenschaftliche Grundlagen mit digitalen Verfahren und modernen technischen Systemen.
Schwerpunkte der Lehre und praktische Komponenten
Im Studienprogramm stehen unter anderem Pflanzenbau, mechatronische Systeme sowie die Analyse landwirtschaftlicher Daten im Mittelpunkt. Neben der theoretischen Vermittlung legt der Campus Wert auf praxisnahe Elemente: Exkursionen, Berufspraktika und internationale Studienreisen sind feste Bestandteile der Ausbildung und ermöglichen den Studierenden Kontakte zu Unternehmen und Forschungsinstitutionen.
- Studienumfang: sechs Semester
- Absolventenzahl: 20
- Inhalte: Pflanzenbau, Mechatronik, Datenanalyse, Digitalisierung, KI-Anwendungen
- Praxisanteile: Exkursionen, Praktika, Auslandsaufenthalte
Bestleistungen und Auszeichnungen
Den besten Studienerfolg erzielte Christoph Hofer aus dem Bezirk Neunkirchen mit einem Notendurchschnitt von 1,12. Für seine Bachelorarbeit, die sich mit einem KI-Agenten zur digitalen Düngeplanung beschäftigte, erhielt er den Leopold-Figl-Förderpreis. Solche Auszeichnungen unterstreichen, dass Forschungsthemen und praxisnahe Anwendungen bereits auf hohem Niveau behandelt werden.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Campus | Francisco Josephinum, FH Wiener Neustadt (Wieselburg) |
| Studiengang | Agrartechnologie & Digital Farming (Bachelor) |
| Dauer | 6 Semester |
| Absolventen (2026) | 20 |
Bedeutung für den Bezirk Scheibbs
Für den Bezirk Scheibbs hat der Abschluss dieser Nachwuchskräfte konkrete Bedeutung: Die Absolventinnen und Absolventen bringen Kenntnisse in Digitalisierung und moderner Agrartechnik mit, die in der Region gewinnbringend eingesetzt werden können. Gerade landwirtschaftliche Betriebe, die mit Personalengpässen, Effizienzfragen und Umstellungsprozessen zu kämpfen haben, können von Expertinnen und Experten profitieren, die Digitalisierung, Datenanalyse und technisches Know-how kombinieren.
Für Landwirtinnen und Landwirte vor Ort bedeutet das konkret Möglichkeiten zur Optimierung von Düngekonzepten, Ertragsprognosen oder dem Einsatz mechatronischer Systeme zur Automatisierung. Die Praxisorientierung des Studiums erleichtert zudem den Übergang in betriebliche Aufgaben und fördert Netzwerke zwischen Betrieben und Forschungseinrichtungen.
Weitere Informationen zum Studiengang sind auf den Internetseiten des Campus Francisco Josephinum und der FH Wiener Neustadt verfügbar.