An der Fachschule in Warth haben alle 14 Schülerinnen und Schüler des Ausbildungszweigs „Sozialbetreuungsberufe im ländlichen Raum“ (SOB) erfolgreich die kommissionellen Prüfungen zur Fachsozialbetreuung in den Bereichen Altenarbeit und Behindertenarbeit abgelegt. Die Prüfungen schließen die vierjährige SOB-Ausbildung ab und wurden von Fachvertretern abgenommen.
Prüfungsleitung und Prüfungsablauf
Den Prüfungsvorsitz bei der Behindertenarbeit führte Landesschulinspektorin Agnes Karpf-Riegler, für die Altenarbeit zeichnete Abteilungsvorstand Hans Rigler verantwortlich. Im Rahmen der Prüfungen fertigten die Kandidatinnen und Kandidaten jeweils eine Projektarbeit in den Feldern Alten- und Behindertenarbeit an und präsentierten diese vor dem Gremium.
„Die Präsentationen überzeugten durch ihre Vielfalt, Kreativität und Praxisnähe. Im Mittelpunkt standen wertvolle Konzepte zur Förderung von Wohlbefinden, Selbstständigkeit und Lebensqualität älterer Menschen sowie von Menschen mit Beeinträchtigungen.“
Dieses Zitat stammt von Julia Kremsner, Lehrgangsleiterin des SOB-Ausbildungszweigs, die die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen hervorhob. Kremsner betonte das Engagement und die fachliche Kompetenz der Prüflinge sowie deren Praxisorientierung.
Bedeutung für Versorgung und Beschäftigung im Bezirk
Die neu ausgebildeten Fachsozialbetreuerinnen und Fachsozialbetreuer für Altenarbeit (FSB A) bringen Kompetenzen mit, die für die regionale Versorgung älterer Menschen und Menschen mit Beeinträchtigung bedeutsam sind. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die individuelle Betreuung, die Förderung körperlicher und geistiger Fähigkeiten sowie die psychosoziale Begleitung. Solche Qualifikationen stärken die lokale Pflegeinfrastruktur und können in Einrichtungen wie Pflegeheimen, mobilen Diensten oder Tageszentren eingesetzt werden.
- Ausbildungsdauer: vier Jahre (SOB-Ausbildung)
- Abschluss: Fachsozialbetreuung für Alten- und Behindertenarbeit
- Teilnehmer: 14 erfolgreich geprüfte Absolventinnen und Absolventen
- Prüfungsleitungen: Agnes Karpf-Riegler und Hans Rigler
Praktische Relevanz der Abschlussprojekte
Die eingereichten Projektarbeiten behandelten Konzepte zur Förderung von Lebensqualität, Selbstständigkeit und Teilhabe. Laut Kremsner standen Praxisnähe und kreative Ansätze im Vordergrund. Solche Projekte dienen nicht nur der Prüfung, sondern können unmittelbar in die Arbeit in Heimen, Betreuungsgruppen oder Beratungsangeboten einfließen.
| Aspekt | Information |
|---|---|
| Ausbildungszweig | Sozialbetreuungsberufe im ländlichen Raum (SOB) |
| Absolventenzahl | 14 |
| Prüfungsleiter Behindertenarbeit | Agnes Karpf-Riegler |
| Prüfungsleiter Altenarbeit | Hans Rigler |
Für die Menschen im Bezirk Neunkirchen bedeutet die erfolgreiche Prüfung dieser Gruppe eine Stärkung der regionalen Fachkräftebasis in Pflege und Betreuung. Einrichtungen vor Ort profitieren von Nachwuchs mit aktueller Ausbildung und praxisorientierten Konzepten, die zur Verbesserung der Lebensqualität älterer oder beeinträchtigter Menschen beitragen können.