Rettungseinsatz in Mönichkirchen
Bei einem internistischen Notfall im Kletterpark in Mönichkirchen kam es am 8. August zu einem umfangreichen Rettungseinsatz. Vor Ort waren die Feuerwehren Mönichkirchen, Tauchen und Aspang sowie das Hubrettungsgerät der Feuerwehr Neunkirchen, zwei First Responder des SMD-Rettungsdienstes, die Bergrettung, Polizei und die Alpinpolizei. Nach medizinischer Erstversorgung wurde der Patient mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 3 in ein Krankenhaus geflogen.
Ablauf der Rettungsmaßnahmen
Beim Eintreffen der örtlichen Einsatzkräfte war der Betroffene bereits durch einen Klettertrainer aus dem Gefahrenbereich gebracht und mittels Abseilung auf das Dach einer Hütte befördert worden. Die Situation entspannte sich dadurch in der Folge, weshalb die alarmierten Kräfte der Feuerwehren Aspang und Neunkirchen durch den Einsatzleiter storniert werden konnten.
Bis zum Eintreffen der Notärztin übernahmen Feuerwehr und Rettungsdienst die weitere Erstversorgung. Vor dem Abtransport musste das Hüttendach gegen einen möglichen Einsturz gesichert werden; hierfür wurden Holzsteher eingesetzt. Anschließend trugen Feuerwehr und Rettungsdienst den Patienten mittels Spineboard durch das Waldgebiet zur Übergabestelle für den Hubschrauber.
Koordination mehrerer Organisationen
Der Einsatz zeigt die koordinierte Arbeit verschiedener Rettungsorganisationen in schwer zugänglichem Gelände: Feuerwehr, Hubrettung, Rettungsdienst, Bergrettung sowie Polizeiorgane arbeiteten zusammen, um den Transport des kritisch erkrankten Patienten zu ermöglichen. Solche Einsätze erfordern neben medizinischem Know-how auch technische Sicherungsmaßnahmen und Geländekenntnis.
Was das für die Bevölkerung bedeutet
Für Besucherinnen und Besucher von Kletteranlagen und ähnlichen Freizeiteinrichtungen im Bezirk Neunkirchen ist dieser Einsatz ein Hinweis auf zwei Aspekte: Zum einen auf die Bedeutung von qualifiziertem Personal vor Ort – hier bewährte sich ein Klettertrainer, der den Betroffenen zunächst retten konnte. Zum anderen auf die Notwendigkeit, bei Notfällen schnell die örtlichen Rettungsdienste zu alarmieren, damit ergänzende Kräfte wie Hubrettung und Bergrettung angefordert werden können.
- Einsatzdatum: 8. August
- Einsatzort: Kletterpark Mönichkirchen
- Beteiligte Organisationen: Feuerwehren Mönichkirchen, Tauchen, Aspang; Hubrettungsgerät Feuerwehr Neunkirchen; SMD-First Responder; Bergrettung; Polizei; Alpinpolizei
- Abtransport: Notarzthubschrauber Christophorus 3
| Rolle | Organisation |
|---|---|
| Örtliche Brandbekämpfung / technische Rettung | Feuerwehr Mönichkirchen, Feuerwehr Tauchen, Feuerwehr Aspang |
| Hubrettung | Hubrettungsgerät der Feuerwehr Neunkirchen |
| Notfallmedizin / Erstversorgung | SMD-First Responder, Notärztin |
| Gebirgsspezifische Rettung | Bergrettung, Alpinpolizei |
| Organisation / Sicherheit | Polizei |
Konkrete Angaben zum Zustand des Patienten nach Einlieferung ins Krankenhaus lagen bei Berichtserstellung nicht vor. Der Einsatz unterstreicht jedoch die Bedeutung gut eingespielter Abläufe für die Sicherheit bei Outdoor-Freizeitangeboten in der Region.