Notruf nach Verirren: Hubschrauber und Bergrettung greifen ein
Am 18. Juli 2026 wurden zwei russische Staatsbürger am Mahdlgupf-Klettersteig im Bezirk Gmunden in eine alpine Notlage gebracht. Die beiden Männer planten die Besteigung mithilfe einer Handy-App, verirrten sich bereits beim Zustieg und verließen den vorgesehenen Weg. In felsdurchsetztem Gelände konnten sie weder vor noch zurück und wählten daraufhin den Europa-Notruf.
Koordination durch Alpinpolizist, Einsatz durch Luftrettung und Bergrettung
Ein alarmierter Alpinpolizist übernahm die Koordination und setzte sowohl den Polizeihubschrauber als auch die Bergrettung Steinbach am Attersee in Kenntnis. Die Crew des Polizeihubschraubers lokalisierte die beiden Kletterer, rettete sie und setzte sie wohlbehalten am Zwischenlandeplatz in Steinbach am Attersee ab.
- Ort: Mahdlgupf-Klettersteig (Bezirk Gmunden)
- Datum: 18. Juli 2026
- Betroffene: Zwei russische Staatsbürger
- Eingesetzt: Alpinpolizist, Polizeihubschrauber, Bergrettung Steinbach am Attersee
Bedeutung für Bergsportler im Bezirk
Der Vorfall unterstreicht die Risiken, die entstehen, wenn beim Zustieg Wege verlassen werden. Für lokale Bergsteiger und Touristinnen ist relevant, dass selbst erfahren erscheinende Routen an markanten Stellen im felsdurchsetzten Gelände schnell unübersichtlich werden können. Die schnelle Alarmierung per Notruf und die koordinierte Zusammenarbeit von Alpinpolizei, Luftrettung und Ortsbergrettung zeigten, dass Rettungsketten im Bezirk Gmunden funktionieren.
Chronologie des Einsatzes
| Schritt | Ereignis |
|---|---|
| Planung | Besteigung mithilfe einer Handy-App |
| Zustieg | Verirren und Abweichen vom Weg |
| Notlage | Personal konnte nicht weiter vor- oder zurück |
| Alarmierung | Europa-Notruf, Alpinpolizist koordiniert |
| Rettung | Polizeihubschrauber lokalisiert und fliegt zum Einsatz |
| Abschluss | Absetzung am Zwischenlandeplatz Steinbach am Attersee |
Für Leserinnen und Leser im Bezirk ist dieser Einsatz Anlass, die eigene Tourenplanung zu reflektieren: Auf markierte Zustiege achten, geplante Routen dokumentieren und im Notfall unverzüglich den Notruf zu wählen, sind entscheidende Schritte, um Hilfe schnell zu ermöglichen.