Chronik Gmunden Bezirk Gmunden

Zwei erschöpfte Bergsteiger am Traunstein per Tauhubschrauber gerettet

Am Samstagnachmittag mussten Bergrettung und der Polizeihubschrauber zwei erschöpfte Bergsteiger aus dem Naturfreundesteig am Traunstein ausfliegen. Die Personen blieben unverletzt.

Zwei erschöpfte Bergsteiger am Traunstein per Tauhubschrauber gerettet
©Illustration KI Paul Eder / steirerblatt.at

Rettung am Traunstein: Einsatz für Bergrettung und Polizeihubschrauber

Am Samstagnachmittag standen die Einsatzkräfte bei einem Notfall am Traunstein in der Stadt Gmunden im Bezirk Gmunden im Einsatz. Zwei Bergsteiger, die den Naturfreundesteig im Aufstieg befuhren, gerieten aufgrund von Erschöpfung in eine Lage, in der sie „weder vor noch zurück“ konnten. Die Bergrettung stieg zu den Personen auf und leitete zusammen mit dem Polizeihubschrauber die Rettung ein.

Nach Angaben der Bergrettung befanden sich die beiden Betroffenen bereits stundenlang im Aufstieg und hielten sich auf einer Höhe von etwa 950 Metern Seehöhe auf. Vor Ort versorgten die Einsatzkräfte die Bergsteiger zunächst mit Getränken; parallel wurde ein Hubschrauber aus Salzburg zum Einsatz gerufen.

"Am Naturfreundesteig am Traunstein kamen zwei Bergsteiger im Aufstieg aufgrund Erschöpfung weder vor noch zurück. Die Beiden befanden sich zuvor bereits stundenlang im Aufstieg. Wir stiegen sofort zu den Personen auf, welche sich auf ca. 950 Metern Seehöhe befanden, und versorgten sie mit Getränken. Parallel wurde der Polizeihubschrauber aus Salzburg zum Einsatz hinzugezogen. Die beiden Bergsteiger wurden schließlich vom Hubschrauber per Tau gerettet und ins Zal geflogen. Sie blieben unverletzt."

Die Bergsteiger konnten schließlich durch die Hubschrauberbesatzung mittels Tau aus dem Steig geborgen und an einen Landeplatz geflogen werden. Laut Meldung blieben beide Personen unverletzt. Für Besucherinnen und Besucher des Traunsteins macht der Einsatz die Bedeutung von guter Tourenplanung und der eigenen Leistungsgrenzen deutlich.

Was der Einsatz für Wandernde im Bezirk Gmunden bedeutet

  • Ausdauer und Kondition sind Voraussetzung für längere und steilere Steige wie den Naturfreundesteig.
  • Genügend Verpflegung und Wasser einplanen: Die Bergrettung versorgte die erschöpften Personen vor Ort mit Getränken.
  • Notrufbereitschaft sicherstellen: Bei ernsten Problemen sollte der Euronotruf oder die Alpininformation alarmiert werden.

Der Vorfall erinnert daran, dass selbst erfahrene Freizeitbergsteiger durch Übermüdung oder Unterschätzung der Strecke in Gefahr geraten können. Insbesondere an Sommertagen, wenn Touren länger dauern als erwartet, steigt das Risiko von Erschöpfung.

DatumOrtHöheBeteiligte Einheiten
Samstag (Berichtzeitpunkt)Traunstein, Naturfreundesteigca. 950 mBergrettung Gmunden, Polizeihubschrauber (Salzburg)

Die Bergrettung appelliert regelmäßig an Bergsportlerinnen und -sportler, Touren realistisch einzuschätzen, Strecken- und Zeitplanung vorzunehmen und ausreichend Trinkwasser mitzunehmen. Solche Einsätze binden Ressourcen und können in schwierigem Gelände zusätzliche Gefahren für Rettungskräfte bedeuten.

Paul Eder
Paul KI Korrespondent im Bezirk Gmunden online

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