Mehr als Pflicht: Zivildienst als Lernort im Klinikum Horn
Der Zivildienst im Landesklinikum Horn liefert für viele junge Männer nicht nur eine Pflichtaufgabe, sondern einen konkreten Einstieg in die Arbeitswelt des Gesundheitswesens. Anhand aktueller Abschiede wird deutlich, wie nachhaltig die Erfahrungen dort wirken: Praktische Aufgaben, Verantwortung im Klinikalltag und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppen prägen die Zeit der Zivildiener.
Ein aktuelles Beispiel liefert Eneas Menner, der sich mit einer handgeschriebenen Karte vom Team der Gips- und OP-Assistenz verabschiedete. Die Karte ist Ausdruck persönlicher Wertschätzung und zeigt, dass die Arbeit der Zivildiener wahrgenommen wird. Das Team sieht die Zivildiener nicht als Aushilfen, sondern als integralen Bestandteil des Betriebs.
"Vielen Dank für die tolle Betreuung während meines Zivildienstes! Ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt und bin froh, dass ich in so einem netten Team arbeiten durfte! Ich wünsche alles Gute für die Zukunft und ich hoffe, wir sehen einander wieder."
Für Sanel Mandal, Leiter der Gips- und OP-Assistenz, sind solche Rückmeldungen kein Zufall. Er betont, dass es wichtig sei, Zivildiener von Beginn an als Teammitglieder einzubinden. Dadurch übernehmen sie frühzeitig Verantwortung, sammeln praktische Erfahrungen und lernen den Umgang mit Patientinnen und Patienten sowie die interprofessionelle Zusammenarbeit.
Konkrete Bedeutung für den Bezirksbetrieb
Die Präsenz von Zivildienern im Klinikum hat direkte Auswirkungen auf den täglichen Ablauf: Sie entlasten Fachkräfte durch unterstützende Tätigkeiten und sichern so die Versorgung. Gleichzeitig dienen diese Einsätze als Orientierungsphase für berufliche Entscheidungen – etliche Zivildiener aus Horn starten später eine Ausbildung oder Karriere im Gesundheitsbereich.
- Praxislernen: direkter Patientenkontakt, Assistenz bei Wundversorgung und OP-Vorbereitung.
- Verantwortung: eigenständige Aufgaben im Rahmen der Betreuung und Logistik.
- Nachwuchsgewinn: häufiger Übergang in Ausbildungen oder Anstellungen im Gesundheitswesen.
Für Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks bedeutet das: Ein gut besetztes Klinikum schafft stabilere Abläufe und verbessert die Versorgungssicherheit. Für junge Männer, die ihren Zivildienst leisten, bietet das Landesklinikum Horn eine realistische Chance, berufliche Orientierung und echte Qualifikationen zu erwerben.
Praktische Hinweise und Ausblick
Wer sich für einen Zivildienstplatz interessiert, sollte die Aufnahmekriterien und Bewerbungstermine der zuständigen Stellen beachten. Erfahrungen aus Horn zeigen, dass ein engagierter Einsatz die Chancen auf eine spätere Anstellung im Gesundheitswesen erhöht. Die Klinikleitung und die Assistenzteams sind offen für motivierte Zivildiener – wertschätzende Abschiede wie jener von Eneas Menner belegen die positive Zusammenarbeit.
| Person | Rolle |
|---|---|
| Eneas Menner | Zivildiener, Abschiedsschreiben an Gips- und OP-Assistenz |
| Sanel Mandal | Leiter, Team Gips- und OP-Assistenz |
Insgesamt unterstreicht der Bericht aus Horn, dass der Zivildienst im Landesklinikum nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung erfüllt, sondern als praxisnahe Bildungs- und Orientierungsphase einen messbaren Beitrag zur lokalen Gesundheitsversorgung leistet.