HORN. Nach einer rund 30-jährigen Bühnenpause hat die Horner Kult-Band SAWADEE mit zwei ausverkauften Abenden im Tonkeller des Kunsthauses Horn ein deutliches Lebenszeichen gegeben. Die Rückkehr der Gruppe, die ursprünglich 1988 gegründet wurde, wurde von Publikum wie auch von lokalen Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden wahrgenommen.
Bandgeschichte und Wiedervereinigung
SAWADEE war 1988 von Eduard Reininger, Viktor Scheiber, Rudolf Winglhofer und Max Kral ins Leben gerufen worden. In den frühen Jahren prägten Songs wie „Fly High“, „Love and Dreams“, „Believe In“, „What’s Going Wrong“ und „Tell Me“ das Repertoire, das Elemente aus Rock, Pop und internationalen Einflüssen verband. Die gemeinsame Bühnenarbeit endete für die vier Musiker 1992; ein zufälliges Wiedersehen im Jahr 2025 brachte die Entscheidung zur Rückkehr auf die Bühne.
"Fly High"
Auftritt und Besetzung
Im Tonkeller präsentierten sich die Musiker laut Berichten so frisch wie einst: Der 72-jährige Eduard Reininger führte mit Gitarre und markanter Stimme durch das Programm, Viktor Scheiber agierte am Piano, Max Kral am Bass und Rudolf Winglhofer am Schlagzeug. Die Abende verbanden musikalische Zeitreise mit erkennbarer Spielfreude statt Fokus auf das Alter der Akteurinnen und Akteure.
- Ort: Tonkeller, Kunsthaus Horn
- Anzahl Konzerte: zwei ausverkaufte Abende
- Gründungsjahr der Band: 1988 — ursprüngliche Auflösung: 1992
- Wiedervereinigung: zufälliges Treffen 2025
| Musiker | Instrument / Rolle |
|---|---|
| Eduard Reininger | Gitarre, Gesang |
| Viktor Scheiber | Piano |
| Max Kral | Bass |
| Rudolf Winglhofer | Schlagzeug |
Lokale Resonanz und Bedeutung
Die Veranstaltung lockte neben Fans auch lokale Mandatarinnen und Mandatare an: Erwähnt wurden die Bürgermeister Gerhard Lentschig (Horn), Martin Falk (Gars am Kamp), Franz Göd (Sigmundsherberg) und Andreas Nendwich (Pernegg). Dass der Tonkeller vollständig gefüllt war, weist auf ein anhaltendes Interesse an kulturellen Angeboten im Bezirk hin und bestätigt die Bedeutung kleiner, lokaler Spielstätten für das Gemeinschaftsleben.
Für Besucherinnen und Besucher des Bezirks Horn bedeutet das Comeback mehr als ein nostalgischer Abend: Es zeigt, dass lokale Kulturakteure wieder verlässlich Publikum zusammenbringen können, was für die organisatorische Planung von Kulturveranstaltungen, mögliche Kooperationen und die Auslastung von Veranstaltungsorten relevant ist. Außerdem signalisiert der Erfolg, dass sich Investitionen in lokale Kulturarbeit — etwa durch Gemeinden oder Vereine — auszahlen können.
Ausblick
Konkrete Folgeauftritte oder eine Fortsetzung der Reunion-Saison wurden in der vorliegenden Berichterstattung nicht genannt. Für Kulturinteressierte im Bezirk bleibt es wichtig, lokale Veranstaltungskalender und die Ankündigungen des Kunsthauses Horn im Blick zu behalten, sollten weitere Termine von SAWADEE oder ähnlichen Formationen geplant werden.