Spatenstich markiert Beginn eines regionalen Großprojekts
In der Marktgemeinde Reichenfels im Bezirk Wolfsberg ist der Bau eines modernen Bildungscampus offiziell begonnen worden. Beim feierlichen Spatenstich waren unter anderem Landeshauptmann Daniel Fellner sowie Bürgermeister Manfred Führer und Vertreter aus Gemeinde und Kirche anwesend. Insgesamt werden rund 3,3 Millionen Euro in den Um- und Zubau investiert.
Der neue Komplex soll als zentraler Bildungs- und Begegnungsort für die Region dienen. Bereits jetzt sind Volksschule, Kindergarten und Musikschule am Standort vertreten; das Projekt erweitert dieses Angebot deutlich und bringt künftig auch die bisher separat untergebrachte Kindertagesstätte (KITA) in den Gebäudekomplex.
Wesentliche Fakten auf einen Blick
| Position | Angabe |
|---|---|
| Investitionssumme | 3,3 Millionen Euro |
| Geplante Fertigstellung | Sommer 2027 |
| Leistungen | Volksschule, Kindergarten, KITA, Musikschule, Vereinsräume |
Bei der Eröffnung wurde hervorgehoben, dass der Campus als Raum "von 0 bis 100" gedacht ist: Bildung, Kinderbetreuung und Vereinsleben sollen hier zusammengeführt werden. Die Bauarbeiten werden laut Angaben überwiegend von regionalen Firmen durchgeführt, was auch wirtschaftliche Effekte für die heimische Bauwirtschaft erwarten lässt.
Bedeutung für Wolfsberg und Umgebung
- Familien profitieren von kürzeren Wegen und gebündelten Betreuungsangeboten.
- Schulen und Musikschule gewinnen Platz für zusätzliche Klassen und Proberäume.
- Vereine erhalten neue, zentrale Räumlichkeiten, was das Vereinsleben stärken kann.
Die Integration der KITA bereits im kommenden Herbst bedeutet für betroffene Eltern eine frühzeitige Änderung bei Betreuungsorten und -abläufen. Konkrete Informationen zu Gruppenanzahlen, Stundenplänen oder Übergangsregelungen liegen bisher nicht vollständig vor; die Gemeinde wird hier in den kommenden Monaten Details bekanntgeben.
Für die Region Wolfsberg ist das Projekt ein langfristig wirkender Baustein: Es sichert und erweitert Bildungsinfrastruktur, schafft Arbeitsaufträge für heimische Unternehmen und kann als Anker für weitere Entwicklungsschritte in der Marktgemeinde dienen. Die geplante Fertigstellung im Sommer 2027 setzt nun einen klaren Zeitrahmen, an dem sich Verwaltung, Bauträger und die Bevölkerung orientieren können.