Stadionbad feiert 60. Geburtstag
Das Stadionbad Wolfsberg besteht seit 1966 und ist damit seit sechs Jahrzehnten ein fester Bestandteil des lokalen Freizeitangebots. Es löste das städtische Volksbad aus dem Jahr 1908 ab und wurde nach einer Bauzeit von zwei Jahren eröffnet. Schon damals setzte die Anlage technische und gestalterische Akzente, die das Bad bis heute kennzeichnen.
Zu den markantesten Merkmalen zählt der 10-Meter-Sprungturm, der seit Jahrzehnten mutige Badegäste anzieht. Ebenfalls herausragend war die ursprünglich eingebaute Umwälzanlage: Sie konnte die Becken innerhalb von 24 Stunden um bis zu 6 Grad Celsius erwärmen — ein damals modernes System.
Bedeutung für Sport und Tourismus
Mit dem Bau des Stadionbads investierte die Stadt Wolfsberg zugleich in das umliegende Sportareal. In der Nähe entstanden Tennis- und Basketballplätze sowie das Fußballstadion; gemeinsam bilden diese Einrichtungen das heutige Sportzentrum Wolfsberg. Die ursprünglichen Investitionen lagen bei rund 24 Millionen Schilling und trugen laut zeitgenössischen Berichten zum Aufschwung des Fremdenverkehrs in der Region bei.
- Jahresbesucher: etwa 100.000
- Durchschnittliche Tagesgäste in der Saison: rund 1.000
- Generalsanierung: 1983, Kosten rund 22 Millionen Schilling
- Betreiberwechsel: 2005 übernahmen die Stadtwerke Wolfsberg den Betrieb
Investitionen und Modernisierung
Das Stadionbad wurde seither mehrfach modernisiert und an neue Anforderungen angepasst. Die Generalsanierung Anfang der 1980er‑Jahre war finanziell beinahe auf dem Niveau des ursprünglichen Baus; spätere Maßnahmen zielten auf Komfort, Sicherheit und betriebstechnische Effizienz ab. Damit blieb das Bad für Einheimische und Gäste attraktiv und nutzbar.
| Jahr | Ereignis | Summe (Schilling) |
|---|---|---|
| 1966 | Eröffnung Stadionbad | ~24 Millionen |
| 1983 | Generalsanierung | ~22 Millionen |
| 2005 | Betreiber: Stadtwerke Wolfsberg | - |
Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Wolfsberg bedeutet das Jubiläum nicht nur Rückblick, sondern Bestandsaufnahme: Das Stadionbad bleibt ein wichtiger Ort für Freizeit, Nachwuchssport und touristische Angebote. Die angegebenen Besucherzahlen zeigen, dass die Anlage weiterhin stark frequentiert ist und als kommunale Infrastruktur einen klaren Mehrwert bietet.