Begegnung im trüben Wasser: Verletzter Schwimmer und ein großer Wels
Beim Schwimmen in der Aare wurde ein 62-Jähriger von einem Wels gebissen. Das Tier soll laut Augenzeugen rund 1,5 Meter lang gewesen sein und hatte nach Aussagen des Betroffenen etwa ein Drittel seines Fußes im Maul. Der Mann suchte ärztliche Versorgung; aufgrund einer aktuellen Tetanus-Impfung wurde die Wunde desinfiziert und verbunden. Drei Tage nach dem Vorfall berichtete der Geschädigte weiterhin von Schmerzen.
Der Vorfall ereignete sich rund 200 Meter unterhalb der Rötibrücke in Solothurn. Solche Begegnungen sind selten, dennoch zeigt der Fall, dass auch größere Fischarten in Flüssen mit Badenden in Kontakt kommen können.
Was Wels-Schwimmer jetzt wissen sollten
- Flussbaden bleibt beliebt: Viele Menschen in Wels und Umgebung nutzen im Sommer nahegelegene Fließgewässer.
- Große Fische wie Welse halten sich in trübem Wasser und in Uferbereichen auf — Sichtbarkeit ist eingeschränkt.
- Erste Hilfe und ärztliche Kontrolle bei Bissverletzungen sind wichtig, auch wenn eine Tetanus-Impfung besteht.
„Habe mich losgestrampelt!“
Das kurze Zitat beschreibt die unmittelbare Reaktion des Schwimmers beim Angriff; später berichtete er, dass er nach dem Tauchgang dem Fisch direkt ins Auge geblickt habe und das Tier daraufhin zurückgezogen sei. Der Mann zeigte sich zwar erschrocken, will aber weiterhin im Fluss baden — vorerst mit einem mulmigen Gefühl.
| Datum (Meldung) | 29. Juli 2026 |
|---|---|
| Ort | Aare, rund 200 m unterhalb Rötibrücke, Solothurn |
| Betroffener | 62 Jahre |
| Fischlänge | Rund 1,5 m |
| Verletzung | Biss in den Fuß, ärztlich versorgt |
Für Wels und die Umgebung bedeutet der Vorfall keine direkte Gefährdung, aber er ist eine Erinnerung an folgende Punkte: Sichtverhältnisse in Flüssen sind oft eingeschränkt, Uferzonen können Lebensraum für Großfische sein, und bei jeder Biss- oder Schürfwunde an Gewässern ist eine medizinische Beurteilung ratsam, um Infektionen auszuschließen.
Wer in Wels an Fluss- oder Badestellen schwimmt, sollte deshalb grundlegende Vorsichtsmaßnahmen beachten: Nicht allein und nicht in der Dämmerung schwimmen, offene Wunden abdecken oder auf das Baden verzichten, und bei ungewöhnlichen Schmerzen oder Blutungen sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.