Rettung am Muckenkogel: Notarzthubschrauber im Einsatz
Am Montagmittag kam es am Muckenkogel zu einem medizinischen Notfall, bei dem ein Wanderer aus Wilhelmsburg nicht mehr weitergehen konnte. Die Alarmmeldung lautete auf Verdacht auf Schlaganfall, woraufhin Bergretter der Ortsstelle Lilienfeld-Freiland, ein weiterer Bergretter aus Kirchberg sowie der Notarzthubschrauber „Christophorus 15“ zum Einsatzort entsandt wurden.
Ein Bergretter der Ortsstelle Lilienfeld-Freiland erreichte den Einsatzort als Ersthelfer mit dem E-Bike und stieg gemeinsam mit dem Team des Notarzthubschraubers zum Patienten am Wasserfallsteig ab. Der Betroffene, ein 61-jähriger Mann, war ansprechbar. Nach der Erstversorgung vor Ort organisierten die Bergretter den Weitertransport zum Landeplatz beim Alten Kolm, von wo aus der Notarzthubschrauber den Patienten ins Landesklinikum St. Pölten flog. Ebenfalls am Einsatzort befand sich die Polizei.
"Verdacht auf Schlaganfall – Patient nicht mehr gehfähig"
Wie die Rettung ablief
Der Einsatz demonstriert die Zusammenarbeit verschiedener Rettungsressorts im alpinen Gelände: schnelle Erstversorgung durch Bergretter, Abstiegsarbeiten im steilen Gelände und die Verlegung per Hubschrauber für die weitere medizinische Behandlung. Insgesamt waren mindestens vier Mitglieder der Ortsstelle Lilienfeld sowie ein Bergretter der Ortsstelle Kirchberg am Einsatz beteiligt.
- Alarmierung: Alpinnotruf 140
- Ersthelfer: Bergretter mit E-Bike
- Weitertransport: Notarzthubschrauber Christophorus 15
- Ziel: Landesklinikum St. Pölten
| Ressource | Rolle |
|---|---|
| Ortsstelle Lilienfeld-Freiland | Erstversorgung, Gebirgstrage-Transport |
| Ortsstelle Kirchberg | unterstützende Bergretter |
| Christophorus 15 | Notarzthubschrauber für Weitertransport |
| Polizei | Absicherung/Koordination vor Ort |
Bedeutung für Wanderer im Bezirk
Der Vorfall unterstreicht mehrere Punkte von unmittelbarer Relevanz für Menschen, die im Bezirk Lilienfeld unterwegs sind: In alpinem Gelände kann es zu plötzlichen medizinischen Notfällen kommen, die schnelles, koordiniertes Handeln erfordern. Wer in den Bergen unterwegs ist, sollte daher immer ausreichende Kommunikationsmöglichkeiten mitführen, die Wegeplanung den eigenen Kräften anpassen und im Notfall umgehend den Alpinnotruf 140 wählen. Die Kombination aus ortskundigen Bergrettern und luftgebundenen Notfalltransporten ermöglicht eine zügige Versorgung auch an schwer zugänglichen Stellen.
Für Anrainerinnen und Anrainer bedeutet der Einsatz außerdem, dass lokale Bergrettungsstellen wie jene in Lilienfeld-Freiland regelmäßig ausrücken und damit ein wesentlicher Bestandteil der Notfallversorgung im Bezirk sind. Solche Einsätze beanspruchen personelle Ressourcen und sind zugleich ein Beispiel für die enge Kooperation zwischen freiwilligen Einsatzkräften und professionalisierten Notfalldiensten.
Die betroffenen Stellen am Muckenkogel sind beliebte Wanderziele; dementsprechend bleibt die Aufforderung an Besucher aktuell: Achtsamkeit walten lassen, Ausrüstung prüfen und im Notfall schnell und gezielt Hilfe anfordern.
Weitere Details zum Gesundheitszustand des Patienten wurden von den Einsatzkräften nicht bekanntgegeben.