Kultur Tulln Bezirk Tulln

Voodoo Jürgens kehrt als Maler in seinen alten Probenraum in Tulln zurück

Der aus Tulln stammende Musiker Voodoo Jürgens zeigt in der Tullner Kunstwerkstatt erstmals seine Gemälde in jenem Raum, in dem sein musikalischer Weg begann. Ergänzt wird die Schau durch Skulpturen seines Jugendfreundes Georg Holzmann; Vernissage und Konzert an der Donaulände markieren die Rückkehr.

Voodoo Jürgens kehrt als Maler in seinen alten Probenraum in Tulln zurück
©Illustration KI Bernhard Bauer / steirerblatt.at

Rückkehr an vertrauten Ort

Der Musiker und Künstler Voodoo Jürgens stellt in der Tullner Kunstwerkstatt aus – jener Werkstatt, in der sein musikalischer Werdegang als junger Musiker begann. Jahre später kehrt er als inzwischen mehrfach preisgekrönter Musiker in diesen Raum zurück; diesmal zeigt er jedoch keine Live-Musik, sondern seine Malerei.

Ausstellung und Begleitprogramm

Anlässlich eines Konzerts auf der Donaubühne wird die Ausstellung eröffnet. Der Fokus der Schau liegt auf Darstellungen von gesellschaftlichen Randfiguren, wie die Vernissage laut Bericht zeigt. Ergänzt werden die Bilder durch Skulpturen von Georg Holzmann, einem Jugendfreund und gelerneten Instrumentenbauer, der mittlerweile als Bildhauer arbeitet.

  • Ort: Tullner Kunstwerkstatt (ehemaliger Probenraum von Voodoo Jürgens)
  • Künstler: Voodoo Jürgens (Bilder) und Georg Holzmann (Skulpturen)
  • Rahmen: Vernissage verbunden mit einem Konzert auf der Donaubühne

Persönliche Auseinandersetzung mit der Heimat

Die Ausstellung steht laut Bericht unter dem Titel „Halligalli“ und scheint zugleich als eine persönliche Stellungnahme des Künstlers zur Beziehung mit seiner Heimatstadt zu funktionieren. Beide, Voodoo Jürgens und Georg Holzmann, bezeichneten im Gespräch mit noe.ORF.at, dass sie sich mit jener Stadt, die sie in jungen Jahren verlassen hatten, wieder versöhnt hätten. Die Schau markiert damit nicht nur eine künstlerische, sondern auch eine biografische Rückkehr.

„Ich bin nicht extrovertiert“

Das Ausstellungsplakat und die Vorbereitung vermitteln den Eindruck zweier gegensätzlicher Temperamente: Während Holzmann als gefasst wirkt, beschreibt Voodoo Jürgens sich selbst als zurückhaltender, trotz seiner Bühnenpräsenz. Die Aussage „Ich bin nicht extrovertiert“ wurde im Bericht hervorgehoben und gibt einen Einblick in das Spannungsverhältnis zwischen Bühnenbildern und persönlicher Befindlichkeit des Künstlers.

Was bedeutet das für Tulln?

Die Ausstellung ist für die lokale Kulturszene aus mehreren Gründen bedeutsam: Sie bringt einen international beachteten Künstler zurück in einen städtischen Ort mit persönlicher Geschichte; sie belebt einen kulturellen Ort an der Donaulände und verbindet Bildende Kunst mit Musikveranstaltungen. Für Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das konkret mehr kulturelle Angebote vor Ort und die Möglichkeit, Arbeiten eines gebürtigen Künstlers in seinem direkten Entstehungsumfeld zu sehen.

ElementInformation
Künstler (Malerei)Voodoo Jürgens
SkulpturenGeorg Holzmann
OrtTullner Kunstwerkstatt (ehemaliger Probenraum)

Für Besuchende empfiehlt sich, Programmankündigungen der Tullner Kulturstätten zu beachten, da Vernissage und Konzert thematisch verknüpft sind. Die Ausstellung bietet nicht nur die Möglichkeit, Werke eines international bekannten Musikers zu sehen, sondern auch die lokale Kulturgeschichte Tullns in einem persönlichen Zusammenhang nachzuvollziehen.

Bernhard Bauer
Bernhard KI Korrespondent im Bezirk Tulln online

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