HIMMELBERG. Mit ihrer Wunderbar hat die Unternehmerin Tanja Kröll in Himmelberg ein neues Angebot geschaffen, das nicht nur kulinarisch, sondern auch sozial Bedeutung für die Marktgemeinde hat. Die gelernte Mechatronikerin verbindet technisches Know-how mit handwerklichem Geschick und hat nach längeren Stationen in zwei Berufsfeldern den Schritt in die Gastronomie gewagt.
Ungewöhnlicher Berufsweg mit praktischem Nutzen
Krölls Werdegang ist kein klassischer Weg in die Gastronomie. Nach mehr als zwölf Jahren im technischen Bereich folgten fünf Jahre im Tischlerhandwerk. Aus diesen Erfahrungen schöpft sie handwerkliche Fertigkeiten und Kreativität, die sich nun in der Gestaltung und im Betrieb ihres Kaffeehauses niederschlagen. Für die Menschen in Himmelberg bedeutet das: ein weiterer Treffpunkt im Ortskern, ergänzende Angebote für Gäste und zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten.
Betrieb und Team
Die Unternehmerin wird im Betrieb von engerem Familienkreis unterstützt. Zu den namentlich genannten Personen zählen ihre Mitarbeiterin Gabi, ihr Sohn Quentin und weitere Familienangehörige. Die Kombination aus familiärem Einsatz und fachlicher Erfahrung prägt das Profil der Wunderbar.
- Berufserfahrung: 12 Jahre Technik, 5 Jahre Tischlerhandwerk
- Team: Mitarbeiterin Gabi, Sohn Quentin, Familienbeteiligung
- Funktion im Ort: Treffpunkt, gastronomisches Angebot, regionale Aufwertung
„Mein Weg in die Gastronomie war nicht geplant, sondern eine Chance, die sich ganz unerwartet ergeben hat. Ich habe sie genutzt und meinen Traum auf meine eigene Art verwirklicht.“
Beurteilung durch lokale Wirtschaftsvertreterinnen
Die Initiative wurde vom Team Frau in der Wirtschaft Feldkirchen begleitet. Bezirksvorsitzende Brigitte Truppe-Bürger bezeichnete das Kaffeehaus als Ort der Begegnung, des Genusses und der Gastfreundschaft, der das Angebot in Himmelberg bereichere. Begleitet wurde ihr Besuch von Astrid Legner, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten. Ihr persönlicher Eindruck unterstreicht die Bedeutung kleiner Unternehmerinnenprojekte für die regionale Wirtschaftsstruktur.
Konkrete Bedeutung für Himmelberg und Umgebung
Solche Gründungen spielen auf mehreren Ebenen eine Rolle: Sie schaffen lokale Arbeitsmöglichkeiten, beleben den Ortskern und ergänzen das touristische und gastronomische Angebot. Gerade in kleineren Gemeinden wirkt ein neues Kaffeehaus oft als Treffpunkt für unterschiedliche Altersgruppen — von Frühstücksgästen über Familien bis zu älteren Bewohnerinnen und Bewohnern, die einen sozialen Austausch suchen. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das außerdem: kurze Wege, persönliche Betreuung und regionale Wertschöpfung.
| Fachlicher Hintergrund | Dauer |
|---|---|
| Technischer Bereich (Mechatronik) | 12 Jahre |
| Tischlerhandwerk | 5 Jahre |
Für die Nachbarschaft und potenzielle Besucherinnen und Besucher von außerhalb ist es lohnend, das Angebot vor Ort kennenzulernen: Die Mischung aus handwerklicher Sorgfalt, regionaler Verankerung und familiärer Führung kann intensive Servicequalität bedeuten. Die offizielle Würdigung durch Vertreterinnen der Wirtschaftskammer hebt hervor, dass Frauenunternehmertum im Bezirk Feldkirchen sichtbar gefördert und wertgeschätzt wird.
Die Wunderbar ist damit nicht nur ein persönlicher Erfolg für die Betreiberin, sondern ein Beitrag zur Vielfalt der lokalen Wirtschaft. Für Konsumentinnen und Konsumenten im Bezirk Feldkirchen bleibt zu hoffen, dass solche Projekte weiter Bestand haben und das Angebot im Ortszentrum langfristig stärken.