SV Horn erklärt Wasserherkunft und sparsame Nutzung
Der Fußballverein SV Horn hat auf Fragen aus der Bevölkerung reagiert und ausdrücklich mitgeteilt, dass die Bewässerung der Sportplätze nicht aus dem öffentlichen Gemeindewasser der Stadtgemeinde Horn stammt. Stattdessen werde die Pflege der Anlagen ausschließlich mit Wasser aus vereinseigenen Brunnen durchgeführt. Damit sei der Bezug von Gemeindewasser bereits zu Beginn der Dürreperiode eingestellt worden.
Die derzeitige Witterungslage — anhaltende Hitze und trockene Böden — stellt Vereine und Verantwortliche im gesamten Waldviertel vor Herausforderungen. Der SV Horn betont, dass trotz dieser Umstände die Bewässerung auf das unbedingt notwendige Maß reduziert werde. Der Verein nimmt dabei bewusst in Kauf, dass Rasenflächen durch Trockenheit teilweise austrocknen oder Schäden zeigen.
Warum minimale Bewässerung nötig ist
Als Begründung nennt der Verein die Aufrechterhaltung des Trainings- und Spielbetriebs: Sowohl Nachwuchs- als auch Kampfmannschaften seien auf eine Spielfläche in einem vertretbaren Zustand angewiesen. Vollständiges Einstellen der Bewässerung könnte kurzfristig Trainingsausfälle, Gefährdung der Spielerinnen und Spieler oder Absagen von Spielen zur Folge haben.
- Wasserquelle: vereinseigene Brunnen (kein Gemeindewasser)
- Maßnahme: Bezug von Gemeindewasser eingestellt
- Bewässerung: nur das unbedingt Notwendige, trotz möglicher Rasen-Schäden
Der Verein appelliert an Verständnis in der Bevölkerung und unterstreicht, dass auch intern ein sparsamer Umgang mit Wasser oberste Priorität habe. Diese Stellungnahme soll offenbar Gerüchte entkräften, wonach für die Rasenpflege weiterhin Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz verwendet würde.
Praktische Bedeutung für die Gemeinde
Für die Bevölkerung der Stadtgemeinde Horn und der umliegenden Gemeinden sind zwei Punkte relevant: Erstens werden die städtischen Trinkwasserressourcen aktuell nicht für die Vereinsplätze beansprucht; zweitens signalisiert der SV Horn, dass ihm die Schonung der Ressource wichtig ist, auch wenn dies optische oder nutzungsbezogene Einschränkungen bei den Plätzen zur Folge haben kann. Solche Kompromisse sind in Trockenperioden üblich, wenn die Priorität auf der Sicherstellung der Grundversorgung und der öffentlichen Gesundheit liegt.
Übersicht
| Aspekt | Standpunkt SV Horn |
|---|---|
| Wasserherkunft | vereinseigene Brunnen |
| Bezug von Gemeindewasser | eingestellt |
| Bewässerungsumfang | nur unbedingt notwendig |
Ob und in welchem Ausmaß ähnliche Lösungen auch von anderen Vereinen oder kommunalen Einrichtungen umgesetzt werden, hängt von den jeweiligen technischen und finanziellen Möglichkeiten ab. Für den SV Horn bleibt die Balance wichtig: Schonung einer wertvollen Ressource bei gleichzeitiger Erhaltung eines funktionstüchtigen Sportbetriebs.