Vorfall an der Dornbirner Furt
Am Freitag gegen 12.10 Uhr meldeten Zeugen, dass ein Mann im Bereich der Dornbirner Furt vorbeifahrende Autos und Fußgänger mit Steinen bewirft. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich der Beschuldigte bereits in seiner Wohnung verschanzt, setzte die Angriffe jedoch vom Balkon aus fort.
"mit Steinen bewerfen würde."
Nach Angaben der Polizei warf der Mann neben Steinen auch verschiedene Einrichtungsgegenstände. Durch die Geschosse entstanden Beschädigungen an mehreren Pkw; betroffen waren auch zwei Dienstfahrzeuge der anwesenden Polizei, die Dellen aufwiesen. Bei dem Zugriff weigerte sich der Täter, den Aufforderungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten und näherte sich einer Beamtin in einer für die Polizei als bedrohlich eingeschätzten Haltung.
Festnahme und Folgen
Beim Versuch, den 44‑Jährigen festzunehmen, leistete dieser Widerstand: Er wehrte sich mit Händen und Füßen, wobei ein Polizist leichte Verletzungen davontrug. Die Einsatzkräfte sperrten daraufhin den Gefahrenbereich großräumig ab. Kurz darauf konnte der Mann überwältigt werden.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert. Die Polizeiinspektion Dornbirn ersucht all jene, deren Eigentum ebenfalls beschädigt wurde, beziehungsweise Personen, die Hinweise zum Vorfall geben können, sich bei der Polizei zu melden.
Was Anrainer und Verkehrsteilnehmende wissen sollten
- Bei ähnlich gelagerten Vorfällen sofort die Notrufnummer 133 wählen oder Hinweise an die Polizeiinspektion Dornbirn richten.
- Beschädigungen an Fahrzeugen dokumentieren (Fotos, Aufnahmedatum, Zeugen) und der Polizei melden, um Ansprüche zu sichern.
- Bei bedrohlichem Verhalten Abstand halten und nicht selbst in die Situation eingreifen.
| Datum / Zeit | Ort | Folgen |
|---|---|---|
| Freitag, ca. 12.10 Uhr | Dornbirner Furt | Mehrere Pkw beschädigt, 2 Polizeifahrzeuge beschädigt, 1 Polizist leicht verletzt, Festnahme |
Die Ermittlungen laufen. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden, damit die Schäden und die Vorfälle lückenlos dokumentiert und gegebenenfalls straf- und zivilrechtliche Schritte ermöglicht werden.