Gute Nachrichten für Badegäste in Forchtenstein
Der Stausee Forchtenstein weist laut aktuellen Kontrollen eine ausgezeichnete Badewasserqualität auf. Während in anderen Teilen des Burgenlands jüngst Badeverbote verhängt wurden, können sich Besucherinnen und Besucher der Badestelle am Stausee über sichere Bedingungen freuen. Die für Österreich zuständige Behördenagentur AGES hat das Gewässer zuletzt am 31. Juli überprüft und keine Beanstandungen festgestellt.
Für die Nutzerinnen und Nutzer des Sees hat das konkrete Folgen: Es gibt aktuell kein Beschränkungs- oder Badeverbot, wie es vor rund zwei Wochen an den Badeteichen in St. Margarethen und Markt Sankt Martin aufgrund einer Überschreitung des Grenzwertes für Escherichia coli (E. coli) gegeben wurde. Diese Verbote gelten dort bis auf Weiteres, bis die Werte wieder im zulässigen Bereich liegen.
Frühere Probleme und heutige Einschätzung
Im Sommer 2024 traten im Stausee Forchtenstein vermehrt Zerkarien auf — Larven, die in flachen, warmen Randbereichen vorkommen und bei Menschen juckende Hautreaktionen auslösen können. Fachlich sind diese Organismen für Menschen jedoch harmlos. Aktuell gibt es laut Bürgermeister Alexander Rüdiger Knaak keine Probleme mit der Wasserqualität.
"Das Wasser der Badestelle entspricht bezüglich der erhobenen mikrobiologischen Parameter den Anforderungen der Anlage 6 der BGewV, BGBI. II Nr. 349/2009."
Die Aussage der AGES stützt sich auf mikrobiologische Messwerte, die Aufschluss über potenzielle Verunreinigungen wie E. coli geben. Solche Kontrollen sind besonders nach Hitzeperioden oder Starkregen wichtig, da sich Belastungen kurzfristig verändern können.
- Letzte Kontrolle: 31. Juli (durch AGES)
- Status: Badegewässer gilt als uneingeschränkt zum Baden geeignet
- Vergleich: Andere lokale Badestellen (St. Margarethen, Markt Sankt Martin) sind derzeit wegen E. coli-Werten gesperrt
Was das für Anrainer und Gäste bedeutet
Badegäste sollten die aktuellen Hinweistafeln vor Ort beachten und bei Veränderungen des Wassers (Trübung, Geruch) Vorsicht walten lassen. Die regelmäßigen Kontrollen durch die AGES sorgen dafür, dass mikrobiologisch relevante Parameter überwacht werden; bei Abweichungen werden Maßnahmen gesetzt. Wer Hautreizungen nach dem Baden feststellt, sollte diese beobachten und gegebenenfalls eine ärztliche Abklärung in Erwägung ziehen.
| Parameter | Letzte Prüfung | Ergebnis |
|---|---|---|
| mikrobiologische Parameter (E. coli u.a.) | 31. Juli | entspricht den Anforderungen |
Für die Region Mattersburg bleibt der Stausee Forchtenstein in dieser Saison eine sichere Möglichkeit zur Abkühlung. Die Situation kann sich jedoch schnell ändern; daher bleibt die laufende Überwachung durch die AGES sowie die lokale Information durch die Gemeinde von zentraler Bedeutung.