Im Bezirk Hollabrunn ist die Nachfrage nach dem diesjährigen NÖ Pflege- und Betreuungsscheck hoch: Bislang wurden hier nach Angaben der Landesstellen 926 Anträge genehmigt, die bewilligte Fördersumme beträgt insgesamt 926.000 Euro. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, mit der das Landesprogramm zur Unterstützung von Pflege zuhause dokumentiert wird.
Was das Geld bewirkt
Der Pflege- und Betreuungsscheck ist als Pauschalbetrag konzipiert. Das Land Niederösterreich stellt pro gefördertem Fall einen Betrag von 1.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Die Mittel sind nicht zweckgebunden und können demnach für unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten eingesetzt werden, etwa für mobile Pflegedienste, Haushaltshilfen, barrierearme Umbauten, Therapien oder auch für 24-Stunden-Betreuung.
Stimmen aus der Politik
„Moderne Betreuungsformen und die Pflege zu Hause sind keine Gegensätze, sondern gelebte Praxis.“
So kommentierte Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister die Initiative. Ebenso betonte der Landtagsabgeordnete Richard Hogl die Bedeutung der Förderung für den Bezirk Hollabrunn: Die hohe Anzahl genehmigter Anträge zeige, wie dringend verlässliche Rahmenbedingungen nötig seien, damit Menschen möglichst lange in ihrem vertrauten Umfeld bleiben können.
Wer Anspruch hat
Als Anspruchsberechtigt nennt die Information pflegebedürftige Personen ab der Pflegestufe 3 sowie Menschen mit Demenz. Der veröffentlichte Quelltext bricht an dieser Stelle ab; nähere Details zu weiteren Voraussetzungen oder zur Antragstellung sollten direkt bei den zuständigen Landesstellen oder Sozialberatungsstellen eingeholt werden.
- 926 genehmigte Anträge im Bezirk Hollabrunn
- 926.000 Euro bewilligte Fördersumme im Bezirk
- 1.000 Euro Pauschalförderung pro Jahr und Fall
| Bezirk | Anträge | Fördersumme (Euro) |
|---|---|---|
| Hollabrunn | 926 | 926.000 |
Für Betroffene und Angehörige im Bezirk bedeutet die Förderung konkret mehr finanziellen Spielraum, um Pflegeleistungen nach individuellem Bedarf zu organisieren. Da die Mittel flexibel einsetzbar sind, können Familien kurzfristig auf lokale Dienstleister zurückgreifen oder notwendige Anpassungen in Wohnungen vornehmen lassen.
Wer Unterstützung beim Antrag oder bei der Wahl geeigneter Maßnahmen benötigt, sollte sich an die zuständigen Landesstellen, Gemeindeverwaltungen oder Beratungsstellen für Pflege wenden. Dort können auch offene Fragen zu Anspruchsbestimmungen, notwendiger Dokumentation und Kombinierbarkeit mit anderen Förderungen geklärt werden.
Die hohe Zahl der Bewilligungen in Hollabrunn unterstreicht, dass die Förderung im Alltag ankommt und einen spürbaren Beitrag zur Sicherung pflegerischer Versorgung im häuslichen Umfeld leistet.