Die Stadt Innsbruck hat eine interaktive Online-Karte freigeschaltet, die Angebote zum Schutz vor Hitze in der Stadt bündelt. Verzeichnet sind unter anderem 12 Cooling Zones, die sogenannten INN‑Oasen der Caritas sowie 3 kostenlose Sonnencremespender. Das Informationsangebot richtet sich vor allem an jene Bevölkerungsgruppen, die besonders unter Hitzetagen leiden, etwa ältere Menschen und Familien mit kleinen Kindern.
Was sind Cooling Zones und INN‑Oasen?
Die kommunalen Cooling Zones sind öffentlich zugängliche, kostenlose Räumlichkeiten mit Klimaanlage, Sitzplätzen, kühlem Trinkwasser und meist einer Toilette. Sie dienen als kurzfristige Rückzugsorte bei extremer Hitze. Zu den Standorten zählen unter anderem Einrichtungen der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD), Einkaufszentren und die Stadtbibliothek. Ergänzend bieten die INN‑Oasen der Caritas Schutz und Abkühlung, etwa in Kirchen oder Pfarrgärten.
Praktische Details und Erreichbarkeit
Die Online-Karte ist so gestaltet, dass Nutzerinnen und Nutzer mit einem Klick auf das jeweilige Symbol die genaue Adresse und Öffnungszeiten der einzelnen Angebote abrufen können. Ohne digitale Hilfe sind Cooling Zones im Straßenbild durch kleine Klappstühle vor dem Eingang gekennzeichnet.
- Angebotsumfang: 12 Cooling Zones
- Caritas‑INN‑Oasen: mehrere Standorte, z. B. Kirchen und Pfarrgärten
- Sonnencremespender: 3 kostenfreie Stationen (Marktplatz, Landhausplatz, Alpenzoo)
„Hitze stellt ein gesundheitliches Risiko dar, insbesondere für Kinder und ältere Menschen“, erklärt Michael Deflorian vom Amt „Klimaneutrale Stadt“. Vor diesem Hintergrund seien die Maßnahmen Teil eines Bündels, das schnelle Abkühlung und Schutz an heißen Tagen möglich machen soll.
„Hitze stellt ein gesundheitliches Risiko dar, insbesondere für Kinder und ältere Menschen. Deshalb setzen wir eine Vielzahl an Projekten um, die für schnelle Abkühlung und Schutz an heißen Tagen sorgen“, so Michael Deflorian.
Weitere städtische Maßnahmen
Neben den Cooling Zones und INN‑Oasen verweist die Stadt auf gestalterische Maßnahmen in Parks und auf Plätzen, die langfristig zur Reduktion von Hitzebelastung beitragen sollen. Ein konkretes Beispiel in der Berichterstattung ist der Messepark im Stadtteil Saggen, der mit Blick auf steigende Temperaturen angepasst wurde.
| Angebot | Anzahl / Beispiele |
|---|---|
| Cooling Zones | 12 (z. B. ISD‑Wohnheime, Stadtbibliothek) |
| Sonnencremespender | 3 (Marktplatz, Landhausplatz, Alpenzoo) |
| INN‑Oasen (Caritas) | Mehrere Standorte in Kirchen und Pfarrgärten |
Für die Bevölkerung bedeutet die Karte eine niedrigschwellige Möglichkeit, im Fall von Hitzewellen rasch einen kühlen Ort zu finden. Besonders für Menschen ohne Klimaanlage oder mit eingeschränkter Mobilität sind solche Anlaufstellen eine wichtige Ressource. Die Kombination aus digitalen Informationen und sichtbaren Kennzeichnungen vor Ort soll die Zugänglichkeit erhöhen.
Die Stadt empfiehlt, die Karte vor Antritt eines Aufenthalts im Freien zu prüfen und sich bei Bedarf frühzeitig über Öffnungszeiten zu informieren. Zudem sind die kostenlosen Sonnencremespender an zentralen Orten als einfache Präventionsmaßnahme gegen UV‑Belastung zu werten.