In Feldkirchen brach am Donnerstagnachmittag in einem Wirtschaftsgebäude ein Feuer aus, dem zwei Kälber zum Opfer fielen. Wie die Einsatzkräfte berichten, stand der Stall bereits beim Eintreffen in Vollbrand. Die Behörden suchen derzeit nach der Ursache des Brandes.
Einsatzkräfte und Lage
Knapp 130 Feuerwehrleute aus mehreren Wehren kämpften gegen die Flammen und sicherten die Umgebung. Beteiligt waren die Wehren Glanhofen, Ossiach, Feldkirchen, St. Martin, Radweg und Waiern. Die Ossiacher-Tauern-Straße musste zeitweise gesperrt werden, um den Einsatzkräften Platz zu schaffen und Gefahren für den Straßenverkehr zu vermeiden.
- Ort: Stall/Wirtschaftsgebäude in Feldkirchen (Kärnten)
- Einsatzkräfte: knapp 130 Feuerwehrleute
- Betroffene Tiere: 2 Kälber verendet
- Weitere Maßnahmen: Brandwache wegen möglicher Glutnester
Todesfall bei Tieren und Feuerwehrmaßnahmen
Den Angaben der Polizei zufolge konnten viele Tiere die Stallung selbstständig verlassen und auf eine angrenzende Weide gelangen. Zwei Kälber, die sich in separaten Boxen befanden, schafften dies jedoch nicht und verendeten in den Flammen. Nachdem die Feuerwehr den Hauptbrand gelöscht hatte, wurden Brandwachen eingerichtet, weil in den Heuballen noch Glutnester bestanden und die Gefahr eines Wiederaufflammens bestand.
„Die in der Stallung befindlichen Tiere begaben sich aus Eigenem auf die angrenzende Weide“
Am selben Abend wurde das Feuer offiziell als „Brand aus“ gemeldet, doch die Nachlöscharbeiten und Überwachungen dauerten an, um eine erneute Brandausbreitung zu verhindern.
Untersuchung der Brandursache und Bedeutung für die Region
Die Ursache des Feuers ist noch unklar; Ermittler sind mit der Aufarbeitung des Vorfalls befasst. Für landwirtschaftliche Betriebe im Bezirk ist ein solcher Brandfall ein einschneidendes Ereignis: neben dem unmittelbaren Tierverlust können Sachschäden an Stallungen, Futtermitteln und Infrastruktur erhebliche wirtschaftliche Folgen haben. Zudem zeigt der Einsatzumfang, wie schnell örtliche Wehren bei größeren Bränden zusammenarbeiten müssen.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Einsatzkräfte | knapp 130 Feuerwehrleute |
| Wehren | Glanhofen, Ossiach, Feldkirchen, St. Martin, Radweg, Waiern |
| Opfer | 2 Kälber |
Für betroffene Landwirte und Anrainer ist jetzt wichtig, den Anweisungen der Behörden und der Feuerwehr Folge zu leisten. Hinweise zur Brandursache nehmen die Ermittler entgegen; wer Beobachtungen gemacht hat, sollte sich bei der Polizei melden. In der Folgezeit werden Versicherungs- und Ersatzfragen für die betroffenen Tierhalter von Bedeutung sein.