Langfristiges Ehrenamt gegen die Wegwerfmentalität
In St. Andrä und Wolfsberg gibt es seit Jahren ein Projekt, das praktisch und nachhaltig wirkt: Silvia Schmerlaib (66) ist seit 1986 beim Kärntner Bildungswerk aktiv und organisiert in der Bezirkshauptstadt seit rund zehn Jahren das Reparatur-Café. Die Initiative zielt darauf ab, defekte Gegenstände wieder nutzbar zu machen und somit der gängigen Wegwerfmentalität entgegenzuwirken.
Breites ehrenamtliches Team und konkrete Bilanz
Aus einer anfänglichen Familieninitiative hat sich dem Bericht zufolge ein ehrenamtliches Team formiert, das derzeit aus etwa 20 Fachpersonen besteht. In den vergangenen zehn Jahren wurden damit laut Quelle über 1.000 Reparaturen durchgeführt. Kundenspenden fließen nicht in private Taschen, sondern werden für einen sozialen Zweck verwendet.
- Initiatorin: Silvia Schmerlaib (St. Andrä)
- Träger: Kärntner Bildungswerk
- Teamgröße: 20 Ehrenamtliche
- Reparaturen: > 1.000 in zehn Jahren
- Kommende Termine: 5. September und 7. November
| Jahr / Zeitraum | Ergebnis |
|---|---|
| Seit 1986 | Ehrenamtliches Engagement von Silvia Schmerlaib |
| Letzte 10 Jahre | Organisierung des Reparatur-Cafés in Wolfsberg; >1.000 Reparaturen |
| Team | Rund 20 Experten |
Was das für Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet
Das Angebot hat mehrere praktische Effekte: Alltagsgegenstände bleiben länger nutzbar, Haushalte sparen Kosten, und Abfall wird reduziert. Gleichzeitig stärkt das Reparatur-Café solidarische Strukturen im Bezirk, weil Fachwissen ehrenamtlich eingebracht und Spenden sozialen Zwecken zugeführt werden. Für Menschen mit geringem Einkommen kann eine funktionierende Reparaturmöglichkeit finanziell entlastend sein.
Wer teilnehmen oder Gegenstände zur Reparatur bringen möchte, kann die nächsten Termine vormerken: 5. September und 7. November, an denen zudem das zehnjährige Bestehen des Repair-Cafés gefeiert werden soll. Weitere organisatorische Details wie Öffnungszeiten und Annahmebedingungen wurden in der Quelle nicht genannt.
Das Projekt ist ein Beispiel dafür, wie lokales Ehrenamt konkret zu mehr Nachhaltigkeit und sozialer Unterstützung in der Region beitragen kann.