Kontrollen rund ums Szene Openair weiteten sich auf den gesamten Großraum aus
Bei einer zweitägigen Schwerpunktaktion im Umfeld des Szene Openairs haben Einsatzkräfte der Bundespolizei und des Zollamts Österreich im Großraum Dornbirn mehrere Dutzend Verkehrsteilnehmer überprüft und zahlreiche Verstöße festgestellt. Ziel der Maßnahmen war laut Polizei die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die konsequente Bekämpfung von Alkohol- und Drogenbeeinträchtigung im Straßenverkehr.
Ergebnisse der Kontrollen
Im Verlauf der Aktion wurden insgesamt 29 Fahrzeuglenker festgestellt, die in ihrer Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt waren. Die Aufschlüsselung zeigt die Schwerpunkte der Verstöße und gibt Hinweise auf Gefährdungslagen für andere Verkehrsteilnehmer:
- 24 Personen standen unter dem Einfluss illegaler Suchtmittel.
- 3 Lenker waren alkoholbedingt fahruntauglich.
- 2 Fälle betrafen Beeinträchtigungen durch Übermüdung und Medikamentenmissbrauch.
| Delikt / Befund | Anzahl |
|---|---|
| Fahrtüchtigkeitsbeeinträchtigungen insgesamt | 29 |
| Unter Einfluss illegaler Suchtmittel | 24 |
| Alkoholbedingte Fahruntauglichkeit | 3 |
| Übermüdung/Medikamentenmissbrauch | 2 |
Weitere festgestellte Verstöße und Folgen
Die Kontrollen förderten zudem eine Reihe weiterer Verkehrsverstöße zutage, die unmittelbare Sicherheitseinbußen bedeuten können: Bei 6 Personenkraftwagen wurden aufgrund schwerwiegender technischer Mängel die Kennzeichentafeln vor Ort abgenommen. In einem Fall wurde ein Kennzeichen missbräuchlich verwendet. Zudem wurden bei 15 Fahrzeuglenkern Kinder ohne die gesetzlich vorgeschriebene Rückhaltevorrichtung transportiert; diese Verstöße wurden als Vormerkdelikte dokumentiert.
Des Weiteren konnten Einsatzkräfte in zwei Fällen Personen ausforschen, nach denen aufgrund gerichtlicher Aufenthaltsermittlungen gesucht worden war. Insgesamt stellten die Beamten zahlreiche Übertretungen nach der Straßenverkehrsordnung (StVO), dem Kraftfahrgesetz (KFG), dem Führerscheingesetz (FSG) und dem Meldegesetz fest.
Rechtliche Schritte und Bedeutung für die Region
Alle festgestellten straf- und verwaltungsrechtlichen Delikte werden an die Staatsanwaltschaft Feldkirch und die zuständige Bezirkshauptmannschaft angezeigt. Für Verkehrsteilnehmer im Bezirk Dornbirn unterstreicht die Aktion zwei zentrale Punkte: Erstens bleibt die Gefahr durch Drogen- und Alkohol am Steuer akut; zweitens können technische Mängel und unsichere Kindersicherung zu sofortigen Maßnahmen wie der Abnahme von Kennzeichentafeln führen.
- Für Eltern: Überprüfen Sie Rückhaltesysteme regelmäßig und beachten Sie die gesetzlichen Vorgaben.
- Für Fahrzeughalter: Technische Mängel ernst nehmen — fehlende Verkehrssicherheit kann sofortige Folgen haben.
- Für alle Lenker: Drogen- und Alkoholverzicht bleibt die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von Unfällen und Strafen.
Die Kontrollaktion war laut Polizei nicht ausschließlich auf Festivalbesucherinnen und -besucher ausgerichtet, sondern richtete sich an den gesamten Verkehr im Großraum Dornbirn. Sie zeigt die anhaltende Schwerpunktsetzung der Behörden auf die Verkehrssicherheit in der Region.